Mag. Leopold Gratz - Lebenslauf
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Partei: SPÖ - Sozialdemokratische Partei Österreichs
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Geburtsdatum
04.11.1929
Geburtsort
Wien
Sterbedatum
02.03.2006
Sterbeort
Wien
Ausbildung
Volksschule, Realgymnasium (unter anderem Schüler der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt), Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien, er schloss das Studium mit der Dritten Staatsprüfung ab.
Beruflicher Werdegang
1952–1953: Vertragsbediensteter beim Landesarbeitsamt Wien
1953–1954: Angestellter des Klubs der Sozialistischen Abgeordneten und Bundesräte
1955: Parlamentsbediensteter (Parlamentsrat)
Bundesbeamter
Politische Funktionen
Mitglied des Verbands Sozialistischer Studenten Österreichs (VSStÖ)
Mitglied und Funktionär (Auslandssekretär) der Sozialistischen Jugend
Obmann der Jungen Generation der SPÖ
Bezirksparteiobmann der SPÖ Wien-Hernals (17. Bezirk)
1963: Zentralsekretär der SPÖ
25.10.1963–30.03.1966: Mitglied des Bundesrates
30.03.1966-15.06.1973: Abgeordneter zum Nationalrat
1973-1989: Präsident des Bundes Sozialistischer Akademiker
21.04.1970–23.07.1970: Bundesminister für Unterricht
24.07.1970–04.11.1971: Bundesminister für Unterricht und Kunst
1971-1973: Geschäftsführender Klubobmann des Klubs der Sozialistischen Abgeordneten und Bundesräte
1976: Landesparteivorsitzender der SPÖ Wien
10.09.1984–16.06.1986: Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten
17.12.1986–23.02.1989: Abgeordneter zum Nationalrat
17.12.1986–23.02.1989: Präsident des Nationalrates
Funktionen: Landtag/Gemeinderat und Landesregierung/Stadtsenat
23.11.1973-13.11.1978: Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Gemeinderates der Stadt Wien (kandidierte im 14. Bezirk)
23.11.1973-13.11.1978: Erster Vorsitzender des Wiener Gemeinderates
05.07.1973-10.09.1984: Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien
Weitere Informationen, politische Schwerpunkte, Projekte
Ehrenbürger der Stadt Wien, Beschluss Gemeinderat 28.04.1995, Überreichung: 22.06.1995 (MDP/E- 34/95, Amtsblatt, 11.05.1995, 3)
Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich, 1976
Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um das Land Wien, Beschluss Wiener Landesregierung 23.10.1979, Pr.Zl. 3202/79, Überreichung: 06.11.1979 (MDE-209/79)
Ehrenmitglied des Wiener Roten Kreuzes
Leopold-Gratz-Platz (Wien 1, Kreisverkehr im Bereich des Schmerlingplatzes und der Reichsratsstraße) Beschluss Gemeinderatsausschuss 04.05.2010 (MA 7-SCD 05212)
Trat 1989 von allen politischen Funktionen zurück. Wurde 1990 im so genannten „Noricum-Skandal“ angeklagt, jedoch in allen Punkten freigesprochen.
Bestattet am 16.03.2006 am Wiener Zentralfriedhof, Gruppe 14C, Nr. 54B
Quellen und Links
Amtsblatt der Stadt Wien
Wiener Stadt- und Landesarchiv (Ehrungen)
Solt, Wolfgang (1994). Personenindex, in: Josef Rauchenberger (Hg.), Stichwort Demokratie, Wien
Österreichische Parlament: Mag. Leopold Gratz
Wien Geschichte Wiki:Leopold Gratz
Bildquelle: AT-WStLA 3.3.11.FA1, 73182/4
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