Ergebnisse der WIENER WOHNEN-Mieterinnen- und Mieterbefragung
"Wir wollen wissen, wie es Ihnen geht!" - unter diesem Motto führte WIENER WOHNEN auf Initiative von Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig die größte Mieterinnen- und Mieterbefragung Österreichs durch. Die Beteiligung war enorm: Rund 45.000 Mieterinnen und Mieter von Wiener Gemeindewohnungen haben dieses Angebot genutzt und den ausgefüllten Fragebogen retour geschickt.
Die ausgewerteten Ergebnisse bilden eine ganz wichtige Grundlage, um auch in Zukunft im Sinne aller Wiener Gemeindemieterinnen und Gemeindemieter die besten Entscheidungen zu treffen.
Gleichzeitig zeigen sie: Die Stimmungslage der Gemeindemieterinnen und Gemeindemieter ist für die Stadt Wien und für WIENER WOHNEN durchaus erfreulich.
Zusammenfassung aller Ergebnisse
- Mehr als 85 Prozent der Befragten fühlen sich in ihrer Wohnung "sehr gut" oder "gut".
- Vier von fünf Gemeindebaumieterinnen beziehungsweise Gemeindebaumietern sind mit der Ausstattung und mit der Lage ihrer Wohnung zufrieden.
- Hoch geschätzt werden die gute Verkehrsanbindung, Grünanlagen in der Nähe, die schöne Lage, die günstige Miete und die gute Nachbarschaft.
- Fast 70 Prozent der Befragten würden sich bei einem Wohnsitzwechsel wieder für den geförderten Wohnbau entscheiden. Von der überwiegenden Mehrheit der Befragten - 48,4 Prozent - wird dabei eine Gemeindewohnung bevorzugt. 19,4 Prozent würde es bei einem Wohnsitzwechsel in eine Genossenschaftswohnung ziehen. Verschwindende 3,7 Prozent würden einer privaten Mietwohnung den Vorzug geben. Mehr als ein Drittel träumt von einer Eigentumswohnung oder einem Eigenheim.
- Mehr als 60 Prozent finden die Mieten "sehr günstig" oder "erschwinglich". Nur jeder Zehnte sieht sich durch die Miete finanziellen Belastungen ausgesetzt.
- Fast drei Viertel beschreiben das Zusammenleben mit den Nachbarn als "höflich" bis "freundschaftlich", nur 4,9 Prozent der Befragten als "unfreundlich" und "konfliktträchtig". Mehr als 80 Prozent geben an, "nie" oder "sehr selten" Konflikte mit Mitbewohnerinnen oder Mitbewohnern gehabt zu haben. Kurios und wahrscheinlich typisch wienerisch: Mehr als 40 Prozent wollen beobachtet haben, dass andere Mieterinnen beziehungsweise Mieter in ihrem Umfeld "gelegentlich" oder "häufig" in Konflikte verwickelt sind.
- Vier von fünf Befragten fühlen sich in ihrer Wohnung und Wohnanlage sicher, ebenso in ihrem Stadtteil (Grätzel). Subjektive Unsicherheitsfaktoren sind die Ängste vor Vandalismus, Diebstahl und Einbruch sowie vor Jugendbanden.
- Mehr als 60 Prozent würden sich sicherer fühlen, gäbe es eine Videoüberwachung in ihrer Wohnhausanlage. Für zehn Prozent würde eine solche "gar nicht" zum subjektiven Sicherheitsgefühl beitragen.
- Jede beziehungsweise jeder Zweite bemängelt, dass andere Mieterinnen oder Mieter sich nicht an die Hausordnung halten. Praktisch alle legen Wert darauf, dass es Spielregeln gibt und diese auch eingehalten werden.
- Als Unzufriedenheitsfaktoren werden in der Dringlichkeitsreihenfolge Verstöße gegen die Hausordnung, Lärm, Hundekot, Schmutz, Vandalismus und Baumängel genannt.
- Mehr als zwei Drittel sind mit WIENER WOHNEN als Hausverwaltung zufrieden oder sehr zufrieden.
Ergebnisse im Detail
- WIENER WOHNEN-Mieterinnen- und Mieterbefragung 2008
- Der gesamte Bericht zum Herunterladen: 1,7 MB PDF • 40 KB RTF
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