Details und Hintergründe zur Sanierung des Naschmarktes

Neue Leitungen und Abfallverdichtungsanlage für barrierefreien Markt

Alle Wasser- und Stromleitungen sowie Kanalisation und Regenwasserabfluss werden komplett erneuert. Zusätzlich wird eine moderne Abfallverdichtungsanlage errichtet. Damit wird sowohl dem Umweltgedanken als auch dem Gebot der Sparsamkeit Rechnung getragen. Durch die massive Verdichtung des Abfalls muss künftig viel weniger Müll abtransportiert werden, was erheblich Kosten spart. Die Problemstoffsammelstelle der Abteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) soll ebenfalls untergebracht werden. Die Vergabe der Flohmarktplätze sowie der Marktplätze des Landparteienplatzes wird auch in dieses Gebäude übersiedeln. Eine komplette Oberflächensanierung soll den Naschmarkt zudem weitgehend barrierefrei machen. Hohe Stufen werden dann der Vergangenheit angehören.

Zeitplan

  • Am 21. Dezember 2009 erfolgte die Genehmigung des Bauvorhabens. Die Arbeiten werden vom Marktamt (MA 59) und dem Bau- und Gebäudemanagement (MA 34) beauftragt.
  • Am 28. August 2010 erfolgte der Spatenstich durch KonsumentInnenschutzstadträtin Sandra Frauenberger und Mariahilfs Bezirksvorsteherin, Renate Kaufmann.
  • Am 30. August 2010 starteten die Bauarbeiten. Die Arbeiten begannen im Bereich der Rechten Wienzeile gelegenen Freifläche, die bisher für Parkzwecke genutzt worden ist.
  • Zu Beginn des Jahres 2011 wird im Bereich der Linken Wienzeile der Müllplatz sowie das neue Gebäude, das im Anschluss daran errichtet werden soll, in Angriff genommen.
  • Die Marktparteien werden vor ihren Marktständen erst im Laufe des Jahres 2011 betroffen sein.
  • 2015 sollen die Arbeiten fertig sein.

Kosten

Nach einer mittlerweile durchgeführten Detailplanung werden sich die Gesamtkosten der Sanierung auf 14.685.100 Euro belaufen. Davon entfallen auf den Bezirk rund 3,3 Millionen Euro. Den Rest finanziert die Stadt über die MA 59.

Zahlen, Daten, Fakten zur Sanierung

Im Zuge der Sanierung werden

  • 2.050 Meter Kanalleitungen,
  • 950 Meter Wasserleitungen und
  • 5.750 Meter Stromleitungen

verlegt. Und Betonflächen werden erneuert:

  • 1.400 Quadratmeter Betonsteine und 2.930 Quadratmeter Betonfläche werden entfernt und neu verlegt.
  • 15.047 Tonnen Abbruchmaterial werden insgesamt anfallen.

Ausweichcontainer und Info-Offensive für die Standlerinnen und Standler

Für die Wirtschaftstreibenden, die mit ihrem Stand unmittelbar von den Sanierungsarbeiten betroffen sind, wird es Ausweichcontainer geben. Manche Standlerinnen und Standler nutzen den Umbau auch für Erneuerungen an ihren Ständen.

Fix ist auch, dass die Revitalisierungsmaßnahmen zu keiner Anhebung der Marktgebühren führen werden. Die Marktparteien werden schriftlich über alle Sanierungspläne und -phasen informiert. Außerdem fand eine große Informationsveranstaltung für die Standlerinnen und Standler statt, die Marktamt und Wirtschaftskammer gemeinsam organisierten.

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Verwaltung der Wiener Märkte (Magistratsabteilung 59)
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