ETZ-Programm zwischen der Slowakei und Österreich
Die slowakisch-österreichische Grenzregion ist nicht nur wegen seiner heterogenen Wirtschaft sondern auch aufgrund der Vielzahl hier angesiedelter Unternehmenszentralen, Universitäten und Forschungsinstitutionen als dynamische Region einzustufen, welche die besten Voraussetzungen einer Drehscheibe für Wirtschaft und Forschung in Mitteleuropa zugeschrieben werden können.
Das grenzüberschreitende Programm wurde am 20. Dezember 2007 von der Europäischen Kommission genehmigt. Es gelten folgende Grundsätze.
- Förderfähige Antragsteller
- Programmgebiet
- Prioritätsachsen und Aktivitätsfelder
- Fördermittel
- Neuerungen der Programmperiode
- Finanzplan
- Kontakte und Regionalstellen
- Weiterführende Informationen
Förderfähige Antragsteller
Als Förderwerber können:
- öffentliche Institutionen wie Länder Gemeinden, Universitäten, et cetera mit öffentlichem Rechtsstatus,
- Organisationen, die mehrheitlich von öffentlichen Institutionen finanziert und kontrolliert werden,
- private nicht gewinnorientierte Organisationen wie NGOs sowie
- private gewinnorientierte Organisationen auftreten.
Programmgebiet
Das förderfähige Programmgebiet erstreckt sich über folgende sieben NUTS III-Regionen:
- Weinviertel (Österreich)
- Wiener Umland-Nordteil (Österreich)
- Wiener Umland-Südteil (Österreich)
- Nordburgenland (Österreich)
- Wien (Österreich)
- Bratislava (Slowakei)
- Trnava (Slowakei)
Angerenzende Regionen in Österreich:
- Waldviertel
- St. Pölten
- Niederösterreich-Süd
- Mostviertel-Eisenwurzen
- Mittelburgenland
Prioritätsachsen und Aktivitätsfelder
Alle Anträge müssen einer Prioritätsachse und einem Aktivitätsfeld (AF) zugeordnet sein:
- Priorität 1: Lernende Region und Wettbewerbsfähigkeit
- AF Grenzüberschreitende Kooperation von KMU, Kooperation bei Forschung und Entwicklung
- AF 1.2 Kulturelle Kooperation, Kooperation im Tourismus
- AF 1.3 Bildung und Qualifikation, Integration der Arbeitsmärkte
- AF 1.4 Soziale Integration (Sozial- und Gesundheitsdienste)
- Priorität 2: Erreichbarkeit und Nachhaltige Entwicklung
- AF 2.1 Transport und regionale Erreichbarkeit (Planung, Transportorganisation, Logistik)
- AF 2.2 Nachhaltige Raumentwicklung und Unterstützung regionaler Verwaltungssysteme
- AF 2.3 Kooperation und gemeinsames Management von Naturschutzgebieten
- AF 2.4 Energieeffizienz und erneuerbare Energie, Umweltschutz, Risikomanagement
Fördermittel
Die Fördermittel werden nach dem "öffentlichen Kosten Prinzip" vergeben, das heißt Fördermittel der EU können nur durch den Einsatz von nationalen öffentlichen Mitteln ergänzt werden. Der Anteil der EFRE-Förderung beträgt dabei höchstens 85 Prozent.
Die nationale Ko-Finanzierung in der Höhe von 15 Prozent können öffentliche Projektträger aus dem Bereich der Eigenmittel aufbringen. Für Private Projektträger ist eine nationale Ko-Finanzierung durch eine öfftenliche Institution unumgänglich.
Neuerungen der Programmperiode
Eine wesentliche Neuerung der Programmperiode 2007 bis 2013 bildet das Lead-Partner-Prinzip, das eine Grundvoraussetzung für die Genehmigung eines Projektes bildet.
Finanzplan
Finanzmittel EFRE |
Finanzmittel gesamt | |
|---|---|---|
Gesamtvolumen |
59.906.000 |
73.438.000 |
Anteil Wien |
18.900.000 |
21.735.000 |
Weiterführende Informationen
- ETZ Slowakei - Österreich - Programmwebsite des grenzüberschreitenden operationellen Programms
- RECOM SK-AT
Dieses Programm wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.
"Creating the Future"
Verantwortlich für diese Seite:Petra Lottes (Magistratsabteilung 27)
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