Aufgaben der Zoonosekommission
Die Arbeit der Zoonosekommission hat zwei Schwerpunkte. Zum einen werden vorbeugende Maßnahmen gesetzt. Diese sollen den Ausbruch von Zoonosen verhindern. Zum anderen werden Zoonosen und lebensmittelbedingte Erkrankungen bekämpft. Wird eine Zoonose gemeldet, wird sofort ein Einsatzteam an den Ort des Ausbruchs entsendet. So können die notwendigen Vorkehrungen (Probenziehung, Befragung und Beratung der Betroffenen, Desinfektion, Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung) schnell und effizient getroffen werden.
Es werden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen abgehalten. Diese verfolgen das Ziel, alle Mitglieder auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand zu halten. So kann bei Einsätzen in Zukunft noch besser reagiert werden. Zudem wird Interessierten ein Einblick in diesen Themenbereich gewährt.
Aufgaben der Magistratsabteilung 60 - Veterinäramt und Tierschutz
- Wahrnehmung der Aufgaben des Landeshauptmannes als Zoonosenkoordinator nach dem Zoonosengesetz sowie
- Leitung der Wiener Landeskommission für Zoonosen (gemäß Geschäftseinteilung für den Magistrat der Stadt Wien (GEM)
Beispiel Vogelgrippe
Die Zoonosekommission hat sich unter anderem bei der Bekämpfung des Vogelgrippeausbruchs im Frühjahr 2006 und bei lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen bewährt. Sie ist eine notwendige und wichtige Einrichtung zur Aufrechterhaltung des hohen Hygiene- und Gesundheitsstatus der Stadt Wien.
Aviäre Influenza bei Wildwassergeflügel (394 KB PDF) • Aviäre Influenza bei Wildwassergeflügel (18 MB RTF)
Beispiel lebensmittelbedingter Krankheitsausbruch
Eine wichtige Aufgabe der Zoonosekomission ist die Aufklärung von lebenmittelbedingten Krankheitsausbrüchen. Hierbei handelt es sich Erkrankungen bei Menschen, die sich durch ein mit Keimen wie Salmonellen, oder Listerien belastetes Lebensmittel angesteckt haben.
Erwin Svoboda (Magistratsabteilung 60)
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