Durchführung und Ziele - Futtermittelkontrolle

Kontrolle mit Schwerpunkt Heimtierfutter

In Wien leben derzeit geschätzte 250.000 Katzen und 100.000 Hunde. Bedingt durch die geringe Anzahl an landwirtschaftlichen Betrieben liegt der Schwerpunkt bei der Kontrolle des Handels auf dem Heimtierfuttersektor. Die Abteilung Veterinäramt und Tierschutz (MA 60) ist gemeinsam mit dem Bundesamt für Ernährungssicherheit für die Futtermittelkontrolle auf dem Sektor Handel und Erzeugung zuständig.

Rückverfolgbarkeit aller Produkte

Ein jährlich aktualisierter, risikobasierter Kontrollplan soll sicherstellen, dass eine lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Produkte vom Produzenten bis zur Endverbraucherin bezeihungsweise zum Endverbraucher gesichert ist. Im Rahmen dieser Kontrollen werden bei den Betrieben Futtermittelproben entweder im Verdachtsfall oder stichprobenartig gezogen.

Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher

Angaben zur Vorbeugung und Behandlung einer Krankheit sind bei Futtermitteln nicht zulässig. Ebenso sind irreführende Angaben über Futtermittel - egal über welches Medium diese verbreitet werden - verboten. Die Anzahl von Unternehmen, die Futtermittel über das Internet anbieten, ist stark im Ansteigen begriffen. Um den Schutz des Verkäufers und der Endverbraucherin beziehungsweise des Endverbrauchers vor Täuschung gewährleisten zu können, liegt ein Schwerpunkt der Futtermittelkontrolle auf diesem Zweig des Futtermittelhandels.

Futtermittel in landwirtschaftlichen Betrieben

Bei der Kontrolle der Verfütterung an Nutztiere, Herstellung, Verarbeitung und Lagerung von Futtermitteln in landwirtschaftlichen Betrieben wird gleichzeitig der Tierschutz und die Tierhaltung überprüft. Die amtstierärztliche Überwachung erstreckt sich auch auf die Erzeugung von Lebensmitteln und die Kontrollen auf Rückstände.

Information und Beratung der Verkäuferinnen und Verkäufer

Wichtig ist die Information und Beratung der Futtermittelhersteller und der Verkäufer von Futtermitteln. Dadurch wird die Qualität der Futtermittel gesteigert und die Kennzeichnung der Produkte verbessert. Dies zeigt sich auch in der jährlichen Probenstatistik. Dort ist ein deutlicher Rückgang der Beanstandungen gegenüber dem Vorjahr zu erkennen.

Verantwortlich für diese Seite:
Veterinäramt und Tierschutz (Magistratsabteilung 60)
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