Schulbauprojekte in Wien

Schulneu- und -zubauprojekte sowie umfassende Sanierungen

I. Campus Modell

Das Campus Modell Wien vereint als multifunktionale Bildungseinrichtung Kindergarten, Schule und Freizeitpädagogik an einem Standort, welcher architektonisch auf die Bedürfnisse des Bildungsalltages abgestimmt ist. Das pädagogische Konzept des Campus Modells hat eine Bildungseinrichtung ohne Nahtstellen zwischen den Einrichtungen Kindergarten und Schule zum Ziel.

Campus Monte Laa

Seit dem Schuljahr 2009/10 ist der Campus in Favoriten, Rudolf-Friemel-Gasse 3-5 (Ganztagsvolksschule mit 16 Klassen und Kindergarten mit zehn Gruppen), in Betrieb.

Campus Gertrude Fröhlich-Sandner

Außenansicht des Campus-Gebäudes

Auf dem ehemaligen Nordbahnhofgelände in der Leopoldstadt, Ernst-Melchior-Gasse 9, ging mit Beginn des Schuljahres 2010/11 ein weiterer Campus in Betrieb. Diese Bildungseinrichtung umfasst eine Ganztagsvolksschule mit 17 Klassen und einen Kindergarten mit elf Gruppen.

Bei diesem Campus handelt es sich um ein PPP-Projekt (Public-Private-Partnership-Project). Das bedeutet, dass ein privater Vertragspartner diese Bildungseinrichtung nach den Vorgaben der Stadt Wien errichtet, finanziert, betreibt und instand hält.

Campus Nordbahnhof - Erstes PPP-Modell im Bildungsbereich


Campus Donaufeld Nord

Der Campus Donaufeld Nord soll mit Beginn des Schuljahres 2012/13 in Betrieb gehen. Auch dort werden eine Ganztagsvolksschule und ein Kindergarten untergebracht sein.

Campus Hauptbahnhof

Im Zuge der Wohnbebauung im Bereich des neuen Hauptbahnhofes in Favoriten wird der erste Bildungscampus entstehen, der zusätzlich auch eine Ganztagshauptschule umfasst. Diese multifunktionale Bildungseinrichtung (Kindergarten mit elf Gruppen, Ganztagsvolksschule mit 17 Klassen und Ganztagshauptschule mit 16 Klassen) soll auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Grundstück in der Gudrunstraße entstehen.

Für dieses Projekt wurde ein neues räumlich-pädagogisches Konzept entwickelt. Dieses Konzept bedeutet einerseits neue Herausforderungen für die Architektinnen und Architekten und bietet andererseits bei der Gestaltung mehr Freiraum.

II. Schulneu- und zubauten

Leseecke mit lesenden Kindern
  • Für die Berufsschule für Verwaltungsberufe, die derzeit am Standort Castelligasse 9 in Margareten untergebracht ist, wird ein neues modernes Gebäude errichtet. Das neue Schulgebäude ist besonders auf den praxisorientierten Unterricht zugeschnitten.
  • Beispiele für Schulerweiterungen sind die Aufstockung der Volksschule Alma-Seidler-Weg 2 und die Zubauten zur Volksschule Kirchenplatz 2-3 in Liesing.

III. Größere Umbauten und umfassende Sanierungen

  • Das Gebäude in Neubau, Burggasse 14-16, wird umfassend saniert. Damit wird es auf den neuesten Stand der Technik gebracht und das pädagogische Konzept einer Polytechnischen Schule kann optimal umgesetzt werden.
  • Der linke Trakt des Gebäudes Treustraße 9 in der Brigittenau wird für die allgemeine Sonderschule adaptiert. Dadurch können die Expositurklassen in der Schule Leystraße 36 aufgelassen werden. In den leer werdenden Räumen können dann wieder Volksschulklassen untergebracht werden.
  • Die Sonderschule für schwerstbehinderte Kinder in Liesing, Kanitzgasse 8, wurde umfassend saniert. Die Schule nimmt mit Beginn des Schuljahres 2010/11 den Betrieb im Stammgebäude wieder auf.
  • Auch das Gebäude Leopoldsgasse 3 in der Leopoldstadt wurde für Sonderschulzwecke adaptiert. Der Betrieb konnte bereits mit Schulbeginn 2009/2010 aufgenommen werden.
Verantwortlich für diese Seite:
Wiener Schulen (Magistratsabteilung 56)
Kontaktformular