Verkehrssicherheitsaktionen
Die Abteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46) hat in den vergangenen Jahren viele Aktionen zur nachhaltigen Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Wiens Straßen durchgeführt.
- Stadt Wien ruft zu mehr Respekt und Rücksichtnahme im Verkehr auf (2012)
- "Achtung Zebra" - Schutzwegoffensive der Stadt Wien (2010)
- Sicherheit auf dem Schulweg - Schulwegpläne (seit 2002)
- Seniorinnen und Senioren im Straßenverkehr (seit 2004)
- Neue Schutzwegmarkierungen in Wien - Pilotversuch
- Aktiv gegen Unfallschwerpunkte
- Mobil sein - Mobil bleiben
- Lichtoffensive
- Mobile Tempoanzeigen für Wien
- Rot umrandete Schutzwege
- Sicher Rad fahren - Fahrradprüfung schon mit zehn Jahren
- Sichtschutzlamellen
Aktiv gegen Unfallschwerpunkte
Bis Ende des Jahres 2003 sollten jene 60 Straßenstellen mit der höchsten Anzahl an Unfällen mit Personenschaden analysiert, begutachtet und saniert werden. An diesen 60 Unfallhäufungsstellen ereigneten sich rund zehn Prozent aller Unfälle mit Personenschaden in Wien. Die Aktion wurde auch auf Anregungen, die von Hörerinnen und Hörern des Senders Radio Wien eingebracht wurden, ausgeweitet.
Schicker präsentiert Initiative "Aktiv gegen Unfallschwerpunkte" (rk vom 10. Juli 2002)
Mobil sein - Mobil bleiben
Die Anzahl der Seniorinnen und Senioren, die Auto fahren, nimmt stetig zu. Wissen über moderne Fahrzeug- und Sicherheitstechnik sowie über die eigene Seh-, Hör- und Konzentrationsfähigkeit ist für sie wesentlich, um die Anforderungen des heutigen Verkehrsgeschehens zu bewältigen. Der Magistrat der Stadt Wien unterstützt die Verkehrssicherheitsaktion "Mobil sein - Mobil bleiben" des ÖAMTC, die mobilen Menschen ab 60 ein Fahrsicherheitstraining und einen persönlichen Reaktions-Check anbietet.
Lichtoffensive
Im Rahmen der Aktion "Lichtoffensive", einem gemeinsamen Projekt der Dienststellen Wien leuchtet (MA 33) und der Abteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46), werden Schutzwege durch eine sogenannte Lichtoffensive optimal beleuchtet. Das Lichtband leuchtet die gesamte Fußgängerrelation intensiv aus und hebt sich von der Umgebungsbeleuchtung deutlich ab. Weiters werden Unstetigkeiten im Fahrbahnverlauf durch den Einbau von Fahrbahnrückstrahlern und von LED-Leuchten auf Bordsteinkanten erkennbar gemacht.
Weitere Informationen: Sicherheit durch effektive Straßenbeleuchtung
Mobile Tempoanzeigen für Wien
Mit 20 mobilen Tempoanzeigen sollen Wiens Raserinnen und Raser sanft gebremst werden. Die Tempoanzeigen können flexibel und somit flächendeckend aufgestellt werden. Die Aufstellung obliegt den Bezirken, die auch die Finanzierung übernehmen.
Stadtrat Schicker startet neue Verkehrssicherheits-Aktion (rk vom 13. November 2002)
Rot umrandete Schutzwege
Zur besseren Erkennbarkeit werden die weißen Bodenmarkierungsbalken, insbesondere bei Schutzwegen im Nahbereich von Schulen, rot umrandet. Dadurch wird die Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker mit großem Erfolg deutlich erhöht.
Schulwegsicherung in Margareten
Im Rahmen eines Projektes im 5. Bezirk (Margareten) sollen zur Schulwegsicherung alle Schutzwege im Bereich von Schulwegen rot umrandet werden.
Sicher Rad fahren - Fahrradprüfung schon mit zehn Jahren
Im Zuge der Wissensvermittlung soll unter Einbeziehung praktischen Handelns die Kompetenz zur Bewältigung des Verkehrsgeschehens bei Kindern deutlich erhöht werden.
Die Aktion erfolgte in Zusammenarbeit mit der Abteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46), dem ARBÖ, der Bundespolizeidirektion Wien und dem Stadtschulrat für Wien. Die Aktion wird vom Landesverband Wien der Elternvereine an öffentlichen Schulen unterstützt.
Folgende Ziele sollten erreicht werden:
- Erziehung und Schulung der Kinder zu einem verantwortungsbewussten Verhalten im Verkehr, zu bewusstem Wahrnehmen und überlegtem Handeln
- Optimale Nutzungsdauer des Fahrradausweises
- Sichere, regelbewusste und angemessene Benützung des Fahrrades
- Miteinbeziehung der Erziehungsberechtigten
Sichtschutzlamellen
Gemeinsam mit dem ORF wurden Verbesserungen für die Verkehrssicherheit auf den Stadtautobahnen erhoben. Die zahlreich eingelangten Vorschläge wurden analysiert und auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft. Als erfolgreiche und augenscheinlichste Maßnahme wurden Sichtschutzlamellen im Mittelstreifen angebracht. Dies verhindert den Blick auf die Gegenfahrbahn. Dadurch können Staus und Auffahrunfälle vermieden werden.
Verantwortlich für diese Seite:Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (Magistratsabteilung 46)
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