Verkehrssicherheitsaktionen

Die Abteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46) hat in den vergangenen Jahren viele Aktionen zur nachhaltigen Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Wiens Straßen durchgeführt.

Detailansicht eines Druckknopfes bei einem ampelgeregelten Fußgängerübergang

Aktiv gegen Unfallschwerpunkte

Bis Ende des Jahres 2003 sollten jene 60 Straßenstellen mit der höchsten Anzahl an Unfällen mit Personenschaden analysiert, begutachtet und saniert werden. An diesen 60 Unfallhäufungsstellen ereigneten sich rund zehn Prozent aller Unfälle mit Personenschaden in Wien. Die Aktion wurde auch auf Anregungen, die von Hörerinnen und Hörern des Senders Radio Wien eingebracht wurden, ausgeweitet.

Schicker präsentiert Initiative "Aktiv gegen Unfallschwerpunkte" (rk vom 10. Juli 2002)

Mobil sein - Mobil bleiben

Seniorin blickt aus hellgrünem Cabrio

Die Anzahl der Seniorinnen und Senioren, die Auto fahren, nimmt stetig zu. Wissen über moderne Fahrzeug- und Sicherheitstechnik sowie über die eigene Seh-, Hör- und Konzentrationsfähigkeit ist für sie wesentlich, um die Anforderungen des heutigen Verkehrsgeschehens zu bewältigen. Der Magistrat der Stadt Wien unterstützt die Verkehrssicherheitsaktion "Mobil sein - Mobil bleiben" des ÖAMTC, die mobilen Menschen ab 60 ein Fahrsicherheitstraining und einen persönlichen Reaktions-Check anbietet.


Lichtoffensive

Beispiel für ein Lichtband im Straßenverkehr

Im Rahmen der Aktion "Lichtoffensive", einem gemeinsamen Projekt der Dienststellen Wien leuchtet (MA 33) und der Abteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46), werden Schutzwege durch eine sogenannte Lichtoffensive optimal beleuchtet. Das Lichtband leuchtet die gesamte Fußgängerrelation intensiv aus und hebt sich von der Umgebungsbeleuchtung deutlich ab. Weiters werden Unstetigkeiten im Fahrbahnverlauf durch den Einbau von Fahrbahnrückstrahlern und von LED-Leuchten auf Bordsteinkanten erkennbar gemacht.

Weitere Informationen: Sicherheit durch effektive Straßenbeleuchtung


Mobile Tempoanzeigen für Wien

Mobiler Tempoanzeiger in der Praxis

Mit 20 mobilen Tempoanzeigen sollen Wiens Raserinnen und Raser sanft gebremst werden. Die Tempoanzeigen können flexibel und somit flächendeckend aufgestellt werden. Die Aufstellung obliegt den Bezirken, die auch die Finanzierung übernehmen.

Stadtrat Schicker startet neue Verkehrssicherheits-Aktion (rk vom 13. November 2002)


Rot umrandete Schutzwege

Rot umrandeter Schutzweg

Zur besseren Erkennbarkeit werden die weißen Bodenmarkierungsbalken, insbesondere bei Schutzwegen im Nahbereich von Schulen, rot umrandet. Dadurch wird die Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker mit großem Erfolg deutlich erhöht.


Schulwegsicherung in Margareten

Kinder gehen über einen rot umranderten Schutzweg

Im Rahmen eines Projektes im 5. Bezirk (Margareten) sollen zur Schulwegsicherung alle Schutzwege im Bereich von Schulwegen rot umrandet werden.

Planübersicht (205 KB PDF)


Sicher Rad fahren - Fahrradprüfung schon mit zehn Jahren

Zwei Mädchen beim Radfahren

Im Zuge der Wissensvermittlung soll unter Einbeziehung praktischen Handelns die Kompetenz zur Bewältigung des Verkehrsgeschehens bei Kindern deutlich erhöht werden.

Die Aktion erfolgte in Zusammenarbeit mit der Abteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46), dem ARBÖ, der Bundespolizeidirektion Wien und dem Stadtschulrat für Wien. Die Aktion wird vom Landesverband Wien der Elternvereine an öffentlichen Schulen unterstützt.


Folgende Ziele sollten erreicht werden:

  • Erziehung und Schulung der Kinder zu einem verantwortungsbewussten Verhalten im Verkehr, zu bewusstem Wahrnehmen und überlegtem Handeln
  • Optimale Nutzungsdauer des Fahrradausweises
  • Sichere, regelbewusste und angemessene Benützung des Fahrrades
  • Miteinbeziehung der Erziehungsberechtigten

Sichtschutzlamellen

Sichtschutzlamellen auf einer Stadtautobahn

Gemeinsam mit dem ORF wurden Verbesserungen für die Verkehrssicherheit auf den Stadtautobahnen erhoben. Die zahlreich eingelangten Vorschläge wurden analysiert und auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft. Als erfolgreiche und augenscheinlichste Maßnahme wurden Sichtschutzlamellen im Mittelstreifen angebracht. Dies verhindert den Blick auf die Gegenfahrbahn. Dadurch können Staus und Auffahrunfälle vermieden werden.

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Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (Magistratsabteilung 46)
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