Projekt Digitaler Zentraler Leitungskataster (ZLK)
Der Digitale zentrale Leitungskataster (ZLK) ist ein Projekt der Stadtbaudirektion der Stadt Wien und wird durch die Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28) koordiniert. Das Rechenzentrum der Wiener Stadtverwaltung (MA 14) und die Stadtvermessung Wien (MA 41) liefern wesentliche Beiträge zu diesem Projekt. Ziel des Projektes ist eine gemeinsame grafische Darstellung und digitale Verwaltung der Einbauten im öffentlichen Straßenraum.
Wozu dient der ZLK?
Mit der ZLK-Datenbank kann die Stadt Wien erstmals eine umfassende Dokumentation über den verbrauchten unterirdischen Raum im Bereich von öffentlichen Verkehrsflächen erstellen. Der ZLK ermöglicht das Auffinden von unterirdischen Objekten auch dann, wenn sich die oberirdische Situation im Laufe der Zeit verändert hat. Das ist zum Beispiel nach Straßenumbauarbeiten der Fall. Der Leitungskataster hilft, den unterirdischen Raum zu bewirtschaften und Freiräume für neue Einbautentrassen zu sondieren.
Wesentliche Grundlage für die Erstellung dieses Projektes ist die Zusammenarbeit mit den Einbautenträgern beziehungsweise Leitungsbetreibern. Diese müssen ihre Leitungen, Kabel oder Kanäle in Lage und Höhe digital erfassen. Auch unterirdische Bauwerke (wie Tiefgaragen oder Brunnenstuben) und sonstige Hindernisse (wie Anker oder Spundwände) werden im ZLK erfasst.
Vorteile des ZLK
- Beschleunigung und Vereinfachung von Verfahren zur Erteilung einer "Aufgrabungszustimmung"
- Möglichkeit einer Sofortauskunft über den unterirdischen Raum bei Projektierung, Bauausführung
- Rasche Beurteilung des Aufschließungsgrades einer Liegenschaft
- Im Gebrechensfall können gefährdete Objekte in der Nachbarschaft leichter erkannt werden
straßen wien (Magistratsabteilung 28)
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