4., Wiedner Gürtel - aktuelles Großbauprojekt der MA 28

Auftraggeber: Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28)
Bauabschnitt: Südtiroler Platz bis Prinz-Eugen-Straße

Blick in den Projektbereich Wiedner Gürtel auf Höhe Südtiroler Platz

Beginn und Dauer

Realisierung: Mai 2011 bis April 2013

Ausgangslage

Das Stadtentwicklungsgebiet Hauptbahnhof Wien ist eines der wichtigsten Zielgebiete des Stadtentwicklungsplanes 2005 (STEP 05). Der Südtiroler Platz - als "Eingangsportal" zum Hauptbahnhof - wurde von der Stadt Wien bereits 2010 umgebaut. Um den Hauptbahnhof an das Straßennetz anzuschließen, wird der Gürtel im 4. Bezirk von Südtiroler Platz bis Prinz-Eugen-Straße von der Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28) umgestaltet.

Von den Straßenumbauten werden nicht nur der motorisierte Individualverkehr, sondern insbesondere Fußgängerinnen und Fußgänger, Fahrgäste der Wiener Linien beziehungsweise der S-Bahn, aber auch Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Anrainerinnen und Anrainer profitieren.

Projektbeschreibung

Grafische Darstellung des Baubereichs Wiedner Gürtel

Baubereich Wiedner Gürtel

Nachdem 2011 auf Seite des 10. Bezirks der Wiedner Gürtel umgebaut und die Fahrbahn der Unterführung Südtiroler Platz erneuert wurde, konzentrieren sich 2012 die Bauarbeiten auf die Seite des 4. Bezirks. Rechtzeitig zur Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhofes am 9. Dezember 2012 werden die Hauptfahrbahnen des Wiedner Gürtels fertig umgebaut sein. Einzig einige Restarbeiten werden noch bis ins Frühjahr 2013 durchgeführt.


Technische Details

Der Wiedner Gürtel wird in diesem Abschnitt auf rund 60 Meter verbreitert, um die Erschließung dieses neuen Stadtteils über den Gürtel sicherzustellen. Die beiden Richtungsfahrbahnen des Gürtels werden von Argentinierstraße bis Prinz-Eugen-Straße durch einen Mittelstreifen mit Bäumen voneinander getrennt. Dieser Alleecharakter setzt sich im weiteren Verlauf des Gürtels von Adolf-Blamauer-Gasse bis zur A 23-Anschlussstelle Landstraßer Gürtel fort.

Pro Fahrtrichtung stehen - so wie bisher - drei Fahrstreifen zur Verfügung. An den Kreuzungen wird der Gürtel mit den erforderlichen Abbiegestreifen aufgeweitet. Rund 75 Meter vor der Kreuzung wird mit der Argentinierstraße die Fahrbahn in Richtung A 23 so nach Süden verschwenkt wird, dass zwei Rechtsabbiegestreifen in die Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße (verlängerte Argentinierstraße) realisiert werden können.

In Fahrtrichtung Südtiroler Platz werden in die Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße zwei, in die Karl-Popper-Straße (verlängerte Mommsengasse) ein Linksabbiegestreifen errichtet.

Auf der Seite des 4. Bezirks werden - neben dem vier Meter breiten Gehsteig - ein 2,6 Meter breiter Ein-Richtungs-Radweg und ein 2,5 Meter breiter Parkstreifen mit Sträuchern realisiert. Auf der Vis-à-vis-Seite (Hauptbahnhof) werden ein 3,5 Meter breiter Grünstreifen mit Bäumen, ein 3,5 Meter breiter Zwei-Richtungs-Radweg und ein 4,7 Meter breiter Gehsteig errichtet. Die Radwege werden an das bestehende Radwegenetz, das dementsprechend adaptiert wird, angeschlossen.

Bauphasen und Verkehrsmaßnahmen

Bauphase: 11. April bis 2. Juli 2012

Grafische Darstellung der ersten Bauphase inklusive Umleitungsstrecken im Projektbereich Wiedner Gürtel

Verkehrsführung für die erste Bauphase am Wiedner Gürtel zwischen Südtiroler Platz und Prinz-Eugen-Straße im Zeitraum 11. April bis 2. Juli 2012

Auf Baudauer stehen am Wiedner Gürtel pro Fahrtrichtung immer - auch im Juli und August - jeweils drei Fahrstreifen zur Verfügung. Für Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker ändert sich - je nach Baufortschritt - öfters die Verkehrsführung.


Bauphase: 2. Juli bis 3. September 2012

Grafische Darstellung der zweiten Bauphase inklusive Umleitungsstrecken im Projektbereich Wiedner Gürtel

Verkehrsführung für die zweite Bauphase am Wiedner Gürtel zwischen Südtiroler Platz und Prinz-Eugen-Straße im Zeitraum 2. Juli bis 3. September 2012

Einzige Ausnahme während der Sommermonate: Von 4. Juli bis 2. September stehen am Wiedner Gürtel in Fahrtrichtung A 23 vor der Kreuzung (etwa 150 Meter) mit der Arsenalstraße nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

Der FußgängerInnen-Verkehr wird während der gesamten Bauzeit aufrecht erhalten. Die Stadt Wien und die Wiener Linien informieren laufend über Bauphasen und Verkehrsbeeinträchtigungen.


Gesamtkosten des Projekts

Rund 26,5 Millionen Euro

Beteiligte Dienststellen und externe Partnerinnen und Partner

Neben den Straßenbauarbeiten werden Begleitmaßnahmen anderer Dienststellen und externer Partnerinnen und Partner koordiniert. Die Abstimmung der Arbeiten erfolgt durch die Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28). Die optimale Koordination der Arbeiten trägt zu einem zügigen Bauablauf bei möglichst geringer Beeinträchtigung der Anrainerinnen und Anrainer bei.

Kontakt

E-Mail: web-redaktion@ma28.wien.gv.at

Servicestellen

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