3., A 23/Landstraßer Gürtel - aktuelles Großbauprojekt der MA 28

Auftraggeber: Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28)
Bauabschnitt: A 23-Anschlussstelle Landstraßer Gürtel - Landstraßer Hauptstraße - Landstraßer Gürtel

Video: Visualisierung A 23/Landstraßer Gürtel


Beginn und Dauer

Realisierung: August 2010 (Baubeginn) bis Ende 2013 (Gesamtfertigstellung)

Ausgangslage

Die Stadt Wien realisiert derzeit mit dem Hauptbahnhof Wien und dem Eurogate, Europas größter Passivhaussiedlung auf den ehemaligen Aspanggründen, zwei große Stadtentwicklungsprojekte, die eine gute Verkehrsanbindung benötigen. Das wird durch den Umbau der A 23-Anschlussstelle Landstraßer Gürtel sichergestellt.

Projektbeschreibung

Nach dem Kreuzungsumbau wird der Kfz-Verkehr besser als bisher fließen können und weniger Stau produzieren. Das wird durch die Untertunnelung des Individualverkehrs und die Entflechtung der Straßenbahnlinie 18 erreicht. Auch der öffentliche Verkehr profitiert vom Umbau: Der "18er" kommt ebenfalls schneller voran. Für Fußgängerinnen und Fußgänger wird dieser Verkehrsknoten sicherer. Für Radfahrerinnen und Radfahrer werden großzügige Radwege geschaffen.

Seit August 2010 laufen die Bauarbeiten. Im heurigen Sommer konzentrieren sich die Bauarbeiten der Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28) auf die Hauptfahrbahnen des Landstraßer Gürtels und der Landstraßer Hauptstraße. Wesentlicher Meilenstein ist (nach etwa einjähriger, baubedingter Sperre) die Freigabe der eingehausten Rechtsabbiegespur von der A 23 in die Landstraßer Hauptstraße ab 26. Juni 2012.

Technische Details

Eine eigene, eingehauste Rechtsabbiegespur von der A 23 in die Landstraßer Hauptstraße wird den Verkehr flüssiger machen. Sie erhält eine begrünte Einhausung, die - neben bis zu sechs Meter hohen Lärmschutzwänden - vor allem die Anrainerinnen und Anrainer das Verkehrsgeschehen ruhiger erleben lassen wird.

Die beiden Richtungsfahrbahnen von und zur A 23 verlaufen künftig durch eine Unterführung - die Kfz-Lenkerinnen und -Lenker fahren dann unter der heutigen Kreuzung hindurch. Die Unterführung beginnt rund 80 Meter vor der Kreuzung und ist rund 150 Meter lang. Auch hier kann in Zukunft der Verkehr flüssiger und ruhiger abgewickelt werden. Dadurch kann auch die Straßenbahnlinie 18 beschleunigt und vom Kfz-Verkehr entflechtet werden (die bisherige Station Wildgansplatz wird in die Landstraßer Hauptstraße verlegt).

Hervorzuheben ist die neue Linksabbiegespur von der Landstraßer Hauptstraße auf die A 23. Durch sie wird eine neue Relation geschaffen, die auch den bisher über Seitengassen verlaufenden Schleichverkehr aufnehmen soll.

Der Landstraßer Gürtel wird an die neuen Gegebenheiten angepasst, die Fahrbahn wird komplett erneuert. Die wesentlichen Highlights nach dem Umbau des Landstraßer Gürtels sind die 3,5 Meter breiten Zwei-Richtungs-Radwege auf beiden Seiten und die Baumreihen von Kleistgasse bis Landstraßer Hauptstraße.

Ähnlich wird sich künftig die Landstraßer Hauptstraße präsentieren: Auf der Seite des Eurogates entsteht ein 3,5 Meter breiter Zwei-Richtungs-Radweg von Rennweg bis Landstraßer Gürtel. Baumreihen auf beiden Seiten - und zwar von Leberstraße bis Hofmannsthalgasse - werden die Straße verschönern. Im Zuge des Umbaus wird die Landstraßer Hauptstraße von Leberstraße bis Landstraßer Gürtel in Richtung Eurogate verlegt, wodurch der Verkehr von der Wohnbebauung abgerückt wird. Östlich der Kreuzung Landstraßer Gürtel/Adolf-Blamauer-Gasse/Ghegastraße wird eine FußgängerInnen-Unterführung mit Stiegen und Lift errichtet. Diese verbindet künftig das Eurogate mit der Haltestelle der Straßenbahnlinie 18.

Bauphasen und Verkehrsmaßnahmen

Für 2013 ist mit keinen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Das Rechtsabbiegen von der A 23 in die Landstraßer Hauptstraße ist seit Juni 2012 wieder möglich.

Gesamtkosten des Projekts

Rund 80 Millionen Euro

Beteiligte Dienststellen und externe Partnerinnen und Partner

Neben den Straßenbauarbeiten werden Begleitmaßnahmen anderer Dienststellen und externer Partnerinnen und Partner koordiniert. Die Abstimmung der Arbeiten erfolgt durch die Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28). Die optimale Koordination der Arbeiten trägt zu einem zügigen Bauablauf bei möglichst geringer Beeinträchtigung der Anrainerinnen und Anrainer bei.

Kontakt

E-Mail: web-redaktion@ma28.wien.gv.at

Servicestellen

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