Barrierefreiheit im Straßenverkehr - Stiegen und Rampen

Stiegenanlagen sind für Menschen, die mit Kinderwägen unterwegs sind, schwer überwindbare Hindernisse. Kinderwagenrampen erleichtern es, diese Barrieren zu überbrücken. Diese Komfortverbesserung wird bei beengten Platzverhältnissen und historischen Stiegen durchgeführt.

Blick auf eine Stiegenanlage mit Kinderwagenrampe

Die Abteilung Brückenbau und Grundbau (MA 29) ließ im Jahr 2000 die Bedürfnisse von Kinderwagenfahrerinnen und -fahrern feststellen. An Hand dieser Studie wurde eine Richtlinie für die Planung und Ausrüstung bestehender Stiegenanlagen mit Kinderwagenrampen erarbeitet. Sie legt die Maße und Neigungen fest und gibt Angaben zur Verwendung von Materialien. Bei jeder Kinderwagenrampe wird auch eine Informationstafel angebracht, die Auskunft über Schiebetechnik und den kürzesten barrierefreien Umweg gibt.


Rampenanlagen

Bei Neubauten und an Orten, wo ausreichend Platz vorhanden ist, wie zum Beispiel bei der Instandsetzung der Reichsbrücke oder beim Neubau des Erdberger Steges, sind rollstuhlgerechte Rampenanlagen fix eingeplant. Auch in beengten Bausituationen wie zum Beispiel bei der Thurnstiege wird darauf geachtet, dass eine barrierefreie Zugänglichkeit hergestellt wird.

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