Kleine Marxerbrücke

Blick auf die Kleine Marxerbrücke

Die Kleine Marxerbrücke führt zwischen dem 1. und dem 3. Bezirk über den Wienfluss. Sie wurde 1899 bis 1900 erbaut und verbindet den Stubenring mit der Marxergasse. Die architektonische Gestaltung stammt von Josef Hackhofer und Friedrich Ohmann. Die Brücke wurde im Zuge der Wienflussregulierung gleichzeitig mit der Stubenbrücke, der Radetzkybrücke und dem Zollamtssteg ausgeführt. Sanierungen beziehungsweise Renovierungen fanden 1928, nach 1945, 1962 und 1978 bis 1980 statt.


Uferpfeiler der Kleinen Marxerbrücke

Die lichte Spannweite der Kleinen Marxerbrücke beträgt 26,50 Meter, die Breite 24 Meter. Die Brücke wird in Längsrichtung von sechs Haupt- und zwei Randträgern getragen. Diese sind durch Querträger miteinander verbunden und diagonal versteift. Die Hauptträger sind zirka 2,50 Meter hohe genietete Fachwerke in Fischbauchform. Die Fahrbahn war ursprünglich mit Granitwürfeln gepflastert, die Gehsteige mit Klinkern belegt (heute Asphaltdecke). Das eiserne Brückengeländer ist in den Uferpfeilern aus Granit verankert.

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