Aktionsplan Fußgängerinnen und Fußgänger - Stiegen, Rampen und Kinderwagenrampen

Thurnstiege mit barrierefreien Rampen

Thurnstiege mit barrierefreien Rampen

Wien ist auf Grund seiner Topographie nicht nur eine Brückenstadt. Die MA 29 ist auch für zahlreiche Stiegenanlagen und Rampen zuständig. Es sind dies nicht nur historisch schöne und interessante Bauwerke wie die Strudlhofstiege, die Rahlstiege und die Fillgraderstiege, sondern auch eine Vielzahl an Objekten, die mittels Rampen und Kinderwagenrampen überwunden werden.


Barrierefrei für Kinderwagen und Rollstühle

Stiegenanlagen sind in verschiedenen Lebenslagen oftmals schwer zu überwindende Hindernisse. Für Menschen, die mit einem Kinderwagen unterwegs sind, erleichtern es Kinderwagenrampen, diese Barrieren zu überbrücken. Diese Komfortverbesserung wird bei beengten Platzverhältnissen und historischen Stiegen durchgeführt. Dort wo es möglich ist, sind Rampen die erste Wahl bei der Verbesserung, so wie bei der Instandsetzung der Reichsbrücke oder dem Neubau der Thurnstiege.

Die Abteilung Wiener Brückenbau und Grundbau (MA 29) ließ im Jahr 2000 die Bedürfnisse von Kinderwagenfahrerinnen und -fahrern feststellen. An Hand dieser Studie wurde eine Richtlinie für die Planung und Ausrüstung bestehender Stiegenanlagen mit Kinderwagenrampen erarbeitet. Sie legt die Maße und Neigungen fest und gibt Angaben zur Verwendung von Materialien. Bei jeder Kinderwagenrampe wird auch eine Informationstafel angebracht, die Auskunft über Schiebetechnik und den kürzesten barrierefreien Umweg gibt. Eine Neuauflage dieser Studie wurde 2007 aufgelegt.

Rampenanlagen

Bei Neubauten und an Orten, an denen ausreichend Platz vorhanden ist, wie zum Beispiel bei der Instandsetzung der Reichsbrücke oder beim Neubau des Erdberger Steges, sind rollstuhlgerechte Rampenanlagen fix eingeplant. Auch in beengten Bausituationen wie zum Beispiel bei der Thurnstiege wird darauf geachtet, dass eine barrierefreie Zugänglichkeit hergestellt wird.

Mit dem "Aktionsplan FußgängerInnen" setzt die MA 29 einen weiteren Schritt dazu, die komfortable Nutzung der Objekte für Fußgängerinnen und Fußgänger weiter zu verbessern. Alle Objekte werden auf ihre leichte Benutzung und Nutzerfreundlichkeit überprüft und im Zuge der regelmäßigen Wartungen und Instandsetzungen auf den neuesten Stand gebracht.

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