Schwedenbrücke

Blau erleuchtete Schwedenbrücke bei Nacht

Die Schwedenbrücke führt über den Donaukanal und verbindet den 1. und den 2. Bezirk.

Geschichte

Bereits im Mittelalter überquerte an der Stelle der heutigen Schwedenbrücke die hölzerne "Schlagbrücke" den "Wiener Arm" der Donau. Sie verband die Stadt mit dem Unteren Werd, einer großen Insel auf dem Gebiet der heutigen Leopoldstadt. Diese Brücke befand sich etwas flussabwärts der Rotenturmstraße. Sie blieb jahrhundertelang die einzige feste Verbindung über den (heutigen) Donaukanal. Immer wieder musste sie neu errichtet werden, wenn sie einem Hochwasser oder Eisstoß nicht standhalten konnte.

  • 1819: Die Schlagbrücke wurde durch die Ferdinandsbrücke ersetzt. Ihr Holzwerk ruhte auf einem steinernen Mittelpfeiler.
  • 1865: Erweiterung der Ferdinandsbrücke
  • 1909 bis 1911: Eine neue Zweigelenk-Bogenbrücke aus Flusseisen ersetzte die abgetragene Ferdinandsbrücke. Der markante Brückenbau erhielt durch Pylonen, auf denen Laternen angebracht waren, zusätzliche Akzente.
  • 1919: Umbenennung in "Schwedenbrücke" zur Erinnerung an die humanitäre Hilfe für Wiener Kinder, die Schweden nach dem Ersten Weltkrieg leistete.
  • 1945: Zerstörung der Brücke während des Kampfes um Wien
  • 1946: Verkehrsfreigabe nach provisorischer Reparatur
  • 1954 bis 1955: Die Schwedenbrücke wurde als erste Spannbetonbrücke Wiens neu erbaut. Der Gesamtentwurf stammt von Fritz Leonhardt, die baukünstlerische Beratung leistete Adolf Hoch. Am 10. Dezember 1955 wurde die Brücke eröffnet.
Schwedenbrücke
Seitansicht der Schwedenbrücke
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Wiener Brückenbau und Grundbau (Magistratsabteilung 29)
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