Salztorbrücke
Die Salztorbrücke verbindet den 1. und 2. Bezirk über den Donaukanal.
Neben dem Namen Salztorbrücke weisen auch noch die Salztorgasse, die vom 1. Bezirk aus zur Brücke führt, sowie das Salzgries auf den einst in dem Bereich betriebenen Salzhandel hin. Außerdem befand sich zwischen 1546 und 1564 in diesem Bereich das Kaiserliche Arsenal, in dem Kriegsschiffe für die Donau hergestellt wurden.
Geschichte
1827 bis 1884 (Karlskettensteg)
Der Karlskettensteg (auch Karls-Steg) wurde zwischen 1827 und 1828 als Kettenhängebrücke erbaut und nach Erzherzog Karl, dem Sieger der Schlacht bei Aspern, benannt. 1870 musste der Karlskettensteg abgerissen werden, da es durch das geringe Eigengewicht des Steges immer wieder zu Schwingungen der Brücke kam. Danach wurde ein hölzernes Sprengwerk als Ersatz errichtet, welches 14 Jahre lang hielt.
1884 bis 1945 (Stephaniebrücke, Salztorbrücke)
Da es sich beim Karlskettensteg nur um einen schmalen Steg handelte, wurde zwischen 1884 und 1886 eine breitere Brücke errichtet. Sie erhielt nach Stephanie von Belgien, der Gattin von Kronprinz Rudolf, den Namen Stephaniebrücke. 1919 wurde die Stephaniebrücke in Salztorbrücke umbenannt.
Im April 1945 wurde die Brücke im Zuge der Schlacht um Wien gesprengt.
1945 bis heute
Die Brücke wurde von 1960 bis 1961 als Spannbetonbrücke nach einem Entwurf von Herbert Wycital wieder aufgebaut. Am 25. November 1961 wurde sie eröffnet.
Wiener Brückenbau und Grundbau (Magistratsabteilung 29)
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