Reichsbrücke
Die Reichsbrücke führt über die Donau und verbindet den 2. und den 22. Bezirk. Sie dient als Doppelstockbrücke in zwei Ebenen dem Auto- und dem U-Bahn-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr. Das Brückendeck als obere Verkehrsebene nimmt sechs Fahrspuren für den Autoverkehr auf. In zwei darunter liegenden Hohlkästen befinden sich die Gleise für die U-Bahn. Die Geh- und Radwege sind ebenfalls unterhalb der Fahrbahn angeordnet. Die Versorgungsleitungen sind zwischen den beiden U-Bahn-Hohlkästen untergebracht. Die Gesamtlänge der Reichsbrücke beträgt 864,50 Meter, die maximale Spannweite 169,60 Meter.
Geschichte
Untrennbar mit der Reichsbrücke wird immer wieder der katastrophale Einsturz am 1. August 1976 mit der Brücke verbunden bleiben. Doch dabei gibt es rund um die Reichsbrücke viele interessante Geschichten und Aspekte, die das Schicksal und diese wichtige Verkehrsverbindung erzählen.
Die einzelnen Tragwerke der Brücke
Die Reichsbrücke besteht wie so viele Brücken mit einer großen Spannweite aus mehreren Tragwerksteilen. Denn es wäre technisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll, dass die Brücke nur aus einem Abschnitt besteht. Deshalb sind für die einzelnen Bereiche vom 2. Bezirk kommend über den Handelskai, über die Donau, die Donauinsel und die neue Donau bis zur Anbindung im 22. Bezirk einige Abschnitte zu überwinden.
Strombrücke über Handelskai, Donau und Donauinsel
Fünffeldriges Betontragwerk, Länge zirka 528 Meter
Flutbrücke über die Neue Donau
Dreifeldriges Betontragwerk, Länge zirka 212 Meter
Brücke über die A 22 - Donauuferautobahn
Zweifeldriges Betontragwerk, Länge zirka 124 Meter
Wiener Brückenbau und Grundbau (Magistratsabteilung 29)
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