Instandsetzung Strudlhofstiege - 2008 bis 2009

Sanierte Strudelhofstiege

Die Strudlhofstiege nach der Instandsetzung

Nach optischen Kriterien war der Bauzustand, vor allem im Bereich der Brüstungen, Stufen und des Dekors, zu bemängeln. Ziel der Arbeiten war daher die Generalsanierung und Restaurierung nach wissenschaftlich-denkmalpflegerischen Kriterien. Die Gesamtanlage der Strudlhofstiege wurde mit ihren Treppenläufen, Stiegenwangen, Bodenbelägen, Brunnen- und Beleuchtungskörpern instand gesetzt.


Welche Arbeiten wurden durchgeführt?

  • Instandsetzungen des Stein- und Metallbestands inklusive der Kandelaber.
  • Sanierung der beiden Brunnen
  • Neugestaltung der Fliesenverkleidung
  • Restauration des Fischkopfs, der als Wasserspeier fungiert, nach historischem Vorbild
  • Gestaltung des Reliefs aus Donaukies in Handarbeit
  • Instandsetzung der Gehwege durch eine rutschsichere Waschbetonoberfläche, die sich an der historischen Bausubstanz orientiert
  • Erneuerung sämtlicher Kabel
  • Austausch der alten Kugelleuchten durch energiesparende Hängeleuchten

Die größte Herausforderung für die Restauratorinnen und Restauratoren bestand darin, das Aussehen der Stiege mit modernen Mitteln und Materialien zu erhalten.

Bauablauf und Bauzeit

Strassenlampe mit neuen Hängeleuchten

Die neuen Hängeleuchten sorgen für bessere Beleuchtung - bei weniger Stromverbrauch

Die Treppenanlage blieb während der gesamten Baudauer von 14 Monaten für Passantinnen und Passanten begehbar.

Kosten

Die Gesamtbaukosten betrugen rund 1,5 Millionen Euro.

Weiterführende Informationen

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Wiener Brückenbau und Grundbau (Magistratsabteilung 29)
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