Wettbewerb Skywalk Spittelau
Interdisziplinärer Wettbewerb der MA 29 und MA 19

Blick auf den Skywalk
Die Magistratsabteilungen Wiener Brückenbau und Grundbau (MA 29) und Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) führten den interdisziplinären Wettbewerb Skywalk Spittelau durch. Der Wettbewerb gliederte sich in einen Realisierungswettbewerb für den Skywalk und einen Ideenwettbewerb für die Umgestaltung der Parkanlage Guneschgasse. Dabei sollte durch den frühzeitigen Zusammenschluss von Architektinnen beziehungsweise Architekten, Bauingenieurinnen und Bauingenieuren ein hohes Maß an fachübergreifendem Denken gefördert werden. Dies sollte die Qualität und Umsetzbarkeit der Wettbewerbsarbeiten steigern.
Ausstellung zum Wettbewerb
Bevor der Skywalk Spittelau gebaut wurde, konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger im Architekturzentrum Wien ein Bild vom Wettbewerb und dem neuen Bauwerk machen. Die Ausstellung fand von 8. bis 13. April 2005 im AzW statt.
Details zum Wettbewerb
Bei dem Projekt Skywalk Spittelau handelt es sich um einen Steg zwischen der Guneschgasse und der U4-/U6-Station Spittelau, der sich harmonisch in das Projekt Skyline - Office and more eingliedern sollte. Das Projekt Skywalk Spittelau trägt wesentlich zur Aufwertung der Infrastruktur in diesem Gebiet bei. Der Steg fügt sich harmonisch in das Ensemble der Bebauung von Otto Wagner ein. Für die Radfahrerinnen und Radfahrer ergibt sich ein durchgehender Weg vom 19. Bezirk bis zum Donaukanal. Das Hauptaugenmerk wurde auf eine gefahrlose und behindertengerechte fußläufige Verbindung über den Knotenpunkt zwischen dem 9. und 19. Bezirk gelegt, der durch starkes Verkehrsaufkommen und große Niveau-Unterschiede gekennzeichnet ist.
Technische Daten
Die Länge des geplanten Steges zwischen Guneschgasse und Station Spittelau beträgt zirka 145 Meter, die Breite zirka 4,50 Meter. Die Mindesthöhe des Steges beträgt 2,50 Meter. Der Skywalk sollte so konzipiert werden, dass ein allseitig geschlossener Witterungsschutz technisch einfach und kostengünstig realisiert werden kann. Sämtliche Konstruktionsteile der Brücke müssen für Kontroll- und Wartungsarbeiten leicht zugänglich sein. Außerdem war auf die statischen Rahmenbedingungen der denkmalgeschützten Otto-Wagner-Stadtbahnbögen sowie die Anbindungen an das Stationsgebäude Spittelau Rücksicht zu nehmen.
Auslober
Brückenbau und Grundbau (MA 29)
16., Wilhelminenstraße 93
Fahrplanauskunft
Architektur und Stadtgestaltung (MA 19)
12., Niederhofstraße 23
Fahrplanauskunft
Verfahrensbetreuung
Hans Lechner ZT GmbH
7., Lerchenfelder Straße 65
Fahrplanauskunft
Bearbeiter: DI Dieter Koll
Telefon: +43 1 523 73 56
Fax: +43 1 523 73 56-24
E-Mail: 268@hlechner.at
Fachpreisrichter
Univ.-Prof. DI Wolfgang Winter
Mag.a Silja Tiller
DI Albert Wimmer
DI Fritz Muchitsch
Univ.-Prof. DI Dr. Arnold Klotz
DI Eduard Winter
Sachpreisrichter
Bezirksvorsteher Adolf Tiller
Wiener Brückenbau und Grundbau (Magistratsabteilung 29)
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