Bau des Skywalk Spittelau
Grundlagen
Mit dem Skywalk Spittelau wurde eine direkte und bequeme Fuß- und Radwegverbindung zwischen der Guneschgasse und der U4/U6-Haltestelle Spittelau geschaffen. In elf Metern Höhe über der Heiligenstädter Straße führt der 4,5 Meter breite Steg Rad- und Fußverkehr von einem Bezirk zum anderen.
Schutz bei schlechtem Wetter
Durch die Glaskonstruktion wirkt die Überquerung hell und attraktiv. Der allseitige Witterungsschutz bietet auch bei schlechten Wetterverhältnissen einen optimalen Komfort. Die Länge der Verbindung beträgt 120 Meter. 10,5 Meter führen durch den Pfeiler der alten Stadtbahnmauern. Ein Aufzug verbindet den Steg und die Heiligenstädter Straße und bietet die Möglichkeit, zum D-Wagen oder zum Bürogebäude Skyline zu kommen.
Kurze Wege
Durch die Verbindung wurden die Wege zum Umsteigen verkürzt. Sie bietet den Fahrgästen der Öffentlichen Verkehrsmittel große Vorteile. Auch für Radfahrerinnen und Radfahrer wurde durch die Anbindung über die historischen Stadtbahnbögen zum Donaukanal eine neue Route geschaffen.
Erfolgreiche Zusammenarbeit
Im interdisziplinären Wettbewerb Skywalk Spittelau wurde schon in der Planungsphase die Zusammenarbeit der Architekten und Bauingenieure gefordert. Die Bauarbeiten auf dem durch starkes Verkehrsaufkommen geprägten Bereich Heiligenstädter Straße und Gürtel wurden durch die Baufirmen und alle am Projekt Beteiligten ohne große Behinderungen durchgeführt.
Bauzeit
- Baubeginn: Juli 2006
- Einhebung der Tragwerke: November 2006
- Rahmenkonstruktion: Frühjahr 2007
- Einsetzen der Glaselemente: Sommer 2007
- Eröffnung des Skywalks: August 2007
Walk-space AWARD 2008 - Siegerprojekt
Im Zuge des Walk-Space AWARD 2008 wurde das Projekt Skywalk Spittelau als Siegerprojekt in der Kategorie "Ober- und Unterführungen"ausgezeichnet.
Begründung der Jury:
Prämiert wurde die sehr gut an die städtebauliche Situation angepasste Lösung mit der Anbindung an die vorhandenen Geh- und Radwege. Das Projekt ist barrierefrei, ist eine Sicherheitsverbesserung, bietet mehr Komfort für FußgängerInnen und hat eine hohe Gestaltungsqualität.
Walk-Space AWARD 2008 - Gewinner Kategorie "Ober- und Unterführungen"
Wiener Brückenbau und Grundbau (Magistratsabteilung 29)
Kontaktformular
