U6-Station Josefstädter Straße öffnet wieder

Seit dem ersten Einkaufssamstag im Advent ist für Fahrgäste ein provisorischer Zugang geöffnet. Die Sanierungsarbeiten laufen weiter.

Provisorischer Zugang bei der U6-Station Josefstädter Straße

Seit 26. November steht den Fahrgästen der Linie U6 ein provisorischer Zugang zur Station Josefstädter Straße zur Verfügung. Die Züge der Linie U6 können die Station dann wieder einhalten und Fahrgäste ein- und aussteigen. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Station werden aber fortgesetzt.

Der provisorische Zugang erfolgt über zwei Stiegenaufgänge an den Außenseiten des Bauwerks, die zum Bahnsteig führen. Auch der barrierefreie Zugang zu den Bahnsteigen mittels Lift wird ermöglicht.

Die Wiener Linien haben alles daran gesetzt, die Station so rasch wie möglich wieder für Fahrgäste zu öffnen. Sie haben das Ziel nun einige Wochen früher als geplant erreicht. Auch Anrainerinnen und Anrainer sowie Geschäftsleute der Umgebung profitieren davon.

Die Sanierungsarbeiten an der Station sind damit noch nicht abgeschlossen. Sie gehen bei laufendem Betrieb auf Hochtouren weiter. Nach Abschluss der Komplettsanierung wird die Station ganz im Stile Otto Wagners erstrahlen und den neuesten technischen Standards entsprechen.

Sanierung unter Rücksichtnahme auf den Denkmalschutz

Bis 26. November wurden die Bahnsteige soweit hergestellt, dass die Benützung wieder möglich ist. Die Bahnsteige wurden nach dem Abbruch neu errichtet und mit einer Wärmedämmung und Feuchtigkeitsisolierung ausgestattet, um künftige Mauerschäden durch Feuchtigkeit zu verhindern. Die Verfliesung der Bahnsteige erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Seit Juli wurde außerdem das undichte Mauerwerk zwischen Bahnsteig und Gleisbett erneuert und abgedichtet. Auch das Gleisbett wurde saniert und isoliert und die Gleise neu verlegt. Im Inneren des Gebäudes wurden Zwischendecken erneuert. Auch die alten Stiegenaufgänge wurden abgetragen und werden neu errichtet.

Haustechnische Einrichtungen wie elektrische Anlagen und technische Anlagen für den U-Bahn-Betrieb (beispielsweise Zugnotstoppeinrichtung am Bahnsteig) werden im Laufe des Umbaus erneuert und die Station den neuesten technischen Standards angepasst.

Alle Sanierungsmaßnahmen im rund 110 Jahre alten Bauwerk erfolgen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes.

Fassadensanierung bis 2013

Die Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen werden bis weit in das Jahr 2012 hineinreichen. Dazu zählen unter anderem auch die Sanierung der Dachkonstruktion, der Verputz der Wände oder die Sanierung der Fenster. Nach Ende dieser Arbeiten kann mit der Sanierung der Außenfassade begonnen werden, die bis ins Jahr 2013 andauern wird. Das wird aber keine Beeinträchtigung des U-Bahnbetriebs mehr darstellen.

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