U1-Verlängerung geht nach Oberlaa
2017 wird die U1 von Leopoldau bis nach Oberlaa fahren. Damit rücken vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner von Favoriten und die Therme Wien ein Stück näher an die City.
Mit der Entscheidung für die Endstelle Oberlaa werden die Bewohnerinnen und Bewohner des südöstlichen Teils der Hanssonsiedlung an die U-Bahn angeschlossen. Allein 21.000 Menschen profitieren von der neuen Streckenführung.
Insgesamt wächst die U1 in den nächsten Jahren vom Reumannplatz um 4,6 Kilometer und fünf Stationen. 2017 ist sie mit 19,2 Kilometer dann die längste U-Bahnlinie Wiens.
Bauarbeiten seit 2012
Bereits seit Herbst 2010 liefen in Favoriten die Vorarbeiten für die Verlängerung der U1. Mit den unterirdischen U-Bahnbau wurde im Juli 2012 begonnen. Auch die ersten drei Stationen nach dem Reumannplatz - Troststraße, Altes Landgut und Alaudagasse - werden unterirdisch gebaut.
Therme Oberlaa und Hanssonsiedlung gut angebunden
Nach eingehender Analyse wurde beschlossen, die U1 vorerst nicht nach Rothneusiedl, sondern ebenerdig über Neulaa nach Oberlaa zu führen. 2017 werden damit die Therme Wien sowie tausende Bewohnerinnen und Bewohner des südöstlichen Teils der Hanssonsiedlung und der Stadtentwicklungsgebiete südlicher der Donauländebahn besser an den öffentlichen Verkehr angebunden.
Gleichzeitig werden im Bereich der Station Alaudagasse Vorbereitungsarbeiten für eine mögliche Liniengabelung nach Rothneusiedl vorgenommen. So könnte in einigen Jahren, einhergehend mit der Stadtentwicklung in diesem Gebiet, die U1 auch nach Rothneusiedl fahren.
Daten zur U1-Verlängerung
- Länge: 4,6 Kilometer
- Stationen: Troststraße, Altes Landgut, Alaudagasse, Neulaa, Oberlaa
- Kosten: circa 600 Millionen Euro
- Baubeginn: 2012
- Geplante Eröffnung: 2017
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wien.at-Redaktion
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