Ernst Caramelle gestaltet Karlsplatz-Passage
Ernst Caramelle gewann mit einer Glasmalerei den internationalen Wettbewerb für die Kunstpassage am Karlsplatz.
Bei dem Wettbewerb wurden Entwurfsideen für ein Kunstwerk gesucht, das dem Charakter des Ortes und dessen Geschichte Rechnung trägt. Neun international anerkannte Künstlerinnen und Künstler wurden zum Wettbewerb geladen. Veranstaltet wurde er vom Auslober KÖR Kunst im öffentlichen Raum GmbH.
Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2013 geplant. Im Rahmen der Eröffnung wird eine Ausstellung stattfinden, bei der alle eingereichten Projekte des Wettbewerbs zu sehen sind. Parallel dazu erscheint ein Katalog.
Leichtigkeit und Transparenz
Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny bei der Vorstellung des Siegerprojekts:
Das Siegerprojekt von Ernst Caramelle für die Kunstpassage Karlsplatz besticht neben seiner spielerischen Leichtigkeit vor allem auch durch angenehme Transparenz. Ernst Caramelle, ein österreichischer Künstler von internationaler Bedeutung, beeindruckt durch Vielseitigkeit im Umgang mit dem öffentlichen Raum. Die neu gestaltete Kunstpassage weist einmal mehr den Karlsplatz als Kunstplatz aus.
Dauerhaftes Werk im öffentlichen Raum
Ernst Caramelle:
In den frühen 1980er-Jahren habe ich mit topografischen Inszenierungen begonnen. Fast alle Raummalereien waren nur eine begrenzte Zeit zu sehen und verschwanden nach der Ausstellung. Deshalb freut es mich besonders, dass ich nun die Gelegenheit habe, mit der Wandmalerei für die Kunstpassage Karlsplatz ein dauerhaftes Werk für den öffentlichen Raum zu schaffen.
Herzstück der Kunstpassage Karlsplatz
Zentraler Teil der Wandmalerei ist die etwa 70 Meter lange Durchgangszone in der Karlsplatzpassage. Die Wand ist auch das Hauptthema, mit dem sich der Künstler in diesem Auftragswerk beschäftigt. Es vereint subtile Ausgewogenheit, spielerische Leichtigkeit, Transparenz, Musikalität, Konsequenz und Angemessenheit in sich. Ernst Caramelle wird die Auftragsarbeit im Zeitraum von mehreren Wochen vor Ort realisieren.
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wien.at-Redaktion
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