"Andreas Kreuz": Sicherheitskampagne der ÖBB
"Sicherheit hat einen Namen: Andreas Kreuz": Die ÖBB geben Schülerinnen und Schülern Sicherheitstipps zum richtigen Verhalten in der Nähe von Bahnanlagen.
Immer wieder unterschätzen Menschen aus Unwissenheit oder Leichtsinn Gefahrensituationen rund um Bahnhöfe, Gleisanlagen und Züge. Besonders häufig begeben sich Kinder und Jugendliche durch unüberlegtes Handeln - oft bei "Mutproben" - in Lebensgefahr.
Gemeinsam mit dem Verkehrs- und dem Unterrichtsministerium haben die ÖBB einen Folder mit Sicherheitstipps über das richtige Verhalten in der Nähe von Bahnanlagen erstellt.
Kampagne an Bahnhöfen, Schulen und online
Der Folder der ÖBB wird an allen Schulen Wiens verteilt. Zu Schulbeginn wurden zusätzlich Flyer auf Bahnhöfen in Wien verteilt.
Ein Online-Gewinnspiel auf Facebook unterstützt den Dialog mit Jugendlichen. Mit einem Online-Sicherheits-Spiel, bei dem man selbst in die Rolle des Andreas Kreuz schlüpft, werden die Botschaften spielerisch transportiert. Die jüngere Zielgruppe im Alter von drei bis 14 Jahren kann unter anderem durch die Teilnahme an der Kindersicherheitsolympiade aufgeklärt werden.
Wichtigste Kampagnen-Botschaften
- Gleisüberschreiten ist lebensgefährlich!
- Starkstrom - Vorsicht Lebensgefahr!
- Warte hinter der weißen beziehungsweise gelben Sicherheitslinie!
- Bahnhöfe sind keine Spielplätze!
- Achtung Eisenbahnkreuzung!
- Züge sind keine Autos, sie können nicht ausweichen. Ihr Bremsweg ist aufgrund des Gewichtes um ein Vielfaches länger.
Kinder beeinflussen Eltern
Kinder und Jugendliche sollen auch zu Botschaftern für mehr Sicherheit werden. Sind sie informiert und überzeugt, geben sie ihr Sicherheitswissen auch an ihr Umfeld weiter, besonders an ihre Geschwister und Eltern. Durch ihre Hinweise könnte beispielsweise so mancher Unfall beim vorschriftswidrigen und riskanten Überqueren von Eisenbahnkreuzungen vermieden werden.
Weiterführende Informationen
wien.at-Redaktion
Kontaktformular

