Chemikalien-Leasing

Grünpflanzen in Gläsern

Chemikalien-Leasing ist ein innovatives Geschäftsmodell, das den Verbrauch von Chemikalien senkt und zugleich den wirtschaftlichen Erfolg von Chemikalienherstellern und -anwendern verbessert.

Üblicherweise werden Chemikalien, wie zum Beispiel Lösungsmittel zur Reinigung, gekauft. Nicht so beim Chemikalien-Leasing: Nicht mehr das Fass Lösungsmittel, der Lack oder der Kanister mit Hydrauliköl wird beim Chemikalien-Leasing bezahlt, sondern die "Quadratmeter behandelter Fläche", die "Anzahl gereinigter Werkstücke", oder die "Betriebsstunden in der Hydraulikanlage".

Das Modell bezieht Chemikalienhersteller, Anlagenbetreiber sowie Kundinnen und Kunden ein. Alle Beteiligten profitieren von den Einsparungen und Effizienzsteigerungen, denn bezahlt wird nicht mehr die Chemikalie, sondern ihre Wirkung. Der Produzent verdient am Verkauf seines Know-hows, nicht an immer größeren Mengen eines Chemieprodukts. Er wird damit vom Produzenten zum Dienstleister.

Erfahrene und für Chemikalien-Leasing geschulte Beraterinnen und Berater entwickeln gemeinsam mit den Betrieben ein angepasstes Geschäftsmodell.

Ist Chemikalien-Leasing für Ihren Betrieb richtig?

Das Beratungsangebot richtet sich an Chemikalienhersteller und -anwender, die Chemikalien effizienter einsetzen und ihre Umweltperformance verbessern möchten.

Förderung

Die Förderung beträgt 2.220 Euro netto bei 40 Stunden individueller Beratung, gefördert aus Mitteln der Stadt Wien, des WIFI Wien und der Umweltförderung im Inland des Lebensministeriums. Werden weniger Beratungsstunden benötigt, so wird der Fördersatz aliquot berechnet. Das Beratungshonorar ist zwischen Betrieb und Beraterin sowie Berater frei vereinbar. Als Mindeststundensatz für die Beratung gelten 74 Euro.

Für Bildungseinrichtungen, sozialökonomische Betriebe und staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften übernimmt die Stadt Wien die Umsatzsteuer.

Verantwortlich für diese Seite:
Wiener Umweltschutzabteilung (Magistratsabteilung 22)
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