Feinstaub (PM10 und PM2,5 - Particulate Matter)

Staub ist ein natürlicher Bestandteil der Luft und setzt sich aus Grobstaub und Feinstaub zusammen. Letzterer besteht aus sehr kleinen, nicht sichtbaren Partikeln (Teilchen). Teilchen, die kleiner als 10 Mikrometer (µm) und damit zehn Mal kleiner sind als die Dicke eines Haares, werden als atembarer Feinstaub bezeichnet (PM10). Grundsätzlich ist die Gefahr für die Gesundheit umso größer, je kleiner die Partikel sind. Feinstaub, der kleiner als 2,5 Mikrometer ist (PM2,5), kann bis in die Lunge gelangen.

Über Feinstaub wird, im Gegensatz zu Ozon oder Stickstoffoxiden (NO, NO2), erst in den letzten Jahren als Luftschadstoff in der Öffentlichkeit diskutiert. Die seit 2001 in Österreich gültige Erweiterung des Immissionsschutzgesetzes-Luft (IG-L) sieht strenge Feinstaub-Grenzwerte vor. Die Stadt Wien setzt schon seit Jahren erfolgreich Gegenmaßnahmen, um die Belastung der Wiener Luft durch Schadstoffe zu reduzieren.

Die Feinstaubkonzentration ist in den aktuellen Luftgüteberichten aufgelistet. Das Umweltbundesamt liefert österreichweite Informationen zum Thema Feinstaub.

Maßnahmen zur Reduktion der Staubbelastung

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