Abfallvermeidung

Der beste Weg zu einer nachhaltigen Abfallwirtschaft besteht darin, erst gar keine Abfälle entstehen zu lassen. Abfallvermeidung als oberstes Ziel der Abfallwirtschaft schont die Ressourcen und wirkt der kontinuierlichen Steigerung der Abfallmengen und damit der Belastung der Umwelt entgegen. Es stellt dadurch einen wesentlichen Baustein zur Verbesserung der Lebensqualität dar. Abfallvermeidung bedeutet jedoch nicht nur eine ökologische Entlastung der Umwelt, sondern auch eine ökonomische der Finanzen der Stadt Wien. Die qualitative Abfallvermeidung (Verringerung der Gefährlichkeit der Abfälle) und die quantitative Abfallvermeidung (Verringerung der Abfallmengen) müssen zur Selbstverständlichkeit werden und bei allen Prozessen zur Anwendung kommen. Die Expertinnen und Experten der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) bringen ihr Fachwissen und ihr Engagement bei der Initiative "natürlich weniger Mist" - Projekte zur Abfallvermeidung (früher "Abfallvermeidung in Wien") ein. Sie tragen so zur Erreichung dieser Ziele bei.

Abfallvermeidung für Bürgerinnen und Bürger

  • Lebensmittelabfälle vermeiden durch klugen Einkauf
  • Lebensmittel länger haltbar machen durch den Einsatz von Biokunststoffsackerln
  • Schonkost für den Mistkübel (209 KB PDF) - die zehn wirksamsten Abfallvermeidungstipps von "die umweltberatung"
  • Um die Flut an Werbezuschriften und verteilten Werbemitteln einzudämmen: Unerwünschtes Werbematerial einfach abbestellen
  • Unnötiger Konsum verbraucht Ressourcen und belastet die Umwelt. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, sich etwas zu leisten, das keinen Abfall verursacht. Das reicht von sportlichen Aktivitäten über Tanz- oder Sprachkurse bis zu dem Besuch von kulturellen Veranstaltungen. Wenn dabei die Angebote von lokalen Dienstleistern genutzt werden, leistet dies auch einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. In der neuen Rubrik für Freizeitaktivitäten im Wiener Web-Flohmarkt können sich Gleichgesinnte auf einfache Weise zusammenfinden. Tipp: Im Freundes- und Familienkreis bieten sich Geschenke in Form von Zeit für gemeinsame Aktivitäten oder von Gutscheinen für Kurse an.
  • Durch den Kauf von Lebensmitteln aus biologischem Anbau - wenn möglich ab Hof - wird zur Abfallvermeidung beigetragen. Es werden umweltfreundliche Anbaumethoden ohne Spritzmittel sowie zum Beispiel Düngung mit Kompost angewandt. Die Produkte sind meist weniger aufwändig verpackt.
  • die Verwendung von Getränken in Mehrwegverpackungen oder Leitungswasser, das gänzlich ohne Verpackung auskommt, hilft nicht nur die Abfallberge zu reduzieren, sondern leistet auch einen Beitrag zum Klimaschutz: Vergleich: Einweg - Mehrweg
  • Wieder verwendbare Einkaufstragetaschen oder einen Trolley für größere Einkäufe reduzieren den Abfall durch Wegwerfplastiktaschen.
  • Wenn Dinge nicht mehr benötigt werden, diese aber zu schade zum Wegwerfen sind, können diese im Wiener Web-Flohmarkt inseriert werden. Auch die Suche nach Angeboten bietet sich an.
  • Für die Reparatur kaputter Geräte sind im Reparaturnetzwerk Wien erfahrene Fachleute aufgelistet. Hier werden ausschließlich Betriebe aufgenommen, bei denen mindestens 50 Prozent der Arbeitsplätze sogenannte Reparaturarbeitsplätze sind. Dies garantiert, dass der Hauptzweck tatsächlich das Reparieren ist. Außerdem werden hier nur Betriebe gelistet, die für mindestens fünf Marken eine Reparatur anbieten. Ein beliebtes Zusatzangebot ist das kostengünstige Transportservice.
  • 48er-Basar - Hier sollte für jede beziehungsweise jeden etwas dabei sein.

Abfallvermeidung für Betriebe

Tipps zu umweltfreundlichem Einkauf - denn Abfallvermeidung beginnt bei der richtigen Beschaffung - finden Sie unter:

Abfallvermeidung bei Veranstaltungen

Veranstaltungen ohne herumliegende Abfälle sind nicht nur optisch attraktiver, die Besucherinnen und Besucher fühlen sich auch wohler. Um das Image Ihrer Veranstaltung zu heben, lohnt es sich rechtzeitig zu überlegen, wie man Abfälle prinzipiell ohne Qualitätsverlust vermeiden kann, dabei können Ihnen folgende Empfehlungen helfen:

Abfallvermeidung auf Baustellen

Abfallvermeidung im Bausektor ist eine Herausforderung aber bei erfolgreicher Umsetzung können hohe Ressourceneinsparungen erzielt und Entsorgungskosten gespart werden. Mit 1. Jänner 2011 sind im Wiener Abfallwirtschaftsgesetz neue Bestimmungen zu Abfallkonzepten für größere Baustellen und Durchführen einer Schadstofferkundung in Kraft getreten.

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Wiener Umweltschutzabteilung (Magistratsabteilung 22)
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