Projekte und Berichte zum Thema Abfallmanagement - Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22)
Mit rund 2,4 Millionen Tonnen stellt Bodenaushub einen großen Massenabfallstrom dar. Die Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) hat gemeinsam mit dem Lebensministerium eine neue Broschüre herausgegeben, die die rechtlichen Vorgaben für den richtigen Umgang mit Aushubmaterialien zusammengefasst. Auf zwölf Seiten werden die wesentlichen Begriffe und Grundlagen für eine Klassifizierung insbesondere hinsichtlich der Deponieverordnung 2008 praxisnah erklärt.
Zielgruppe dieser Informationsbroschüre sind Auftraggeber, Bauherrn oder Bauunternehmer, die mit Aushubmaterialien befasst sind. Insbesondere wird klargestellt wann ein Aushub rechtlich als Abfall anzusehen ist, wer Abfallbesitzer ist und welche Pflichten damit verbunden sind. Weiters wird die gesetzeskonforme Vorgangsweise und Probenahme bei der Verwertung und bei der Deponierung von Aushubmaterial praktisch dargelegt.
In der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) werden jedes Jahr zahlreiche Projekte durchgeführt, so auch vom Bereich Abfall- und Ressourcenmanagement. An dieser Stelle sollen einige allgemein interessante Ergebnisse aus dem Bereich Abfall in Kurzfassung und leicht verständlich dargestellt werden.
Studien und Berichte zum Thema Abfall
- Richtiger Umgang mit Bodenaushubmaterial - Zusammenfassung der gesetzlichen Vorgaben: 835 KB PDF • 11,6 MB RTF
- Umweltrelevanz von Schadstoffen in Bauwerken: 106 KB PDF • 405 KB RTF
- Entwicklung der Schwermetalle im Wiener Restmüll: 79 KB PDF • 1,7 MB RTF
- Integrative Treibhausgasbilanz der kommunalen Wiener Abfallwirtschaft: 35 KB PDF • 160 KB RTF
- Monitoringbericht zum Wiener Abfallwirtschaftskonzept 2007: 2 MB PDF
Vergleich: Einweg - Mehrweg
Durch den zunehmenden Anteil an Wegwerfflaschen wächst der Berg an Verpackungsmüll rasant an. Dass dies der falsche Weg ist, zeigen eindeutig die Ergebnisse der Studie "Ökologischer Vergleich von Mehrweggetränkeverpackungen mit Einweggetränkeverpackungen", erstellt von der Denkstatt GmbH. Die komplette Studie wird auf der Seite Abfallwirtschaft - Studien der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) zum Download angeboten.
Kurzfassung: 15 KB PDF • 389 KB RTF
Mehrweg - Vermeidung von Abfällen und Umweltbelastungen
Energiesparlampen
Vor dem Hintergrund beginnender Diskussionen, Glühlampen nach dem Vorbild Australiens oder Kanadas auch in Europa zu verbieten, beauftragte die Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) das Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft der TU Wien mit der Durchführung einer Studie zur ersten Abschätzung der möglichen Auswirkungen eines flächendeckenden Einsatzes von Energiesparlampenlampen in Österreich aus Sicht der Abfallwirtschaft, Ressourcennutzung und Umweltrelevanz.
Ergebnisse der Untersuchung "Technisch-naturwissenschaftliche Grundlagen für den Vergleich von Kompaktleuchtstofflampen mit herkömmlichen Glühlampen". Die komplette Studie wird auf der Seite Abfallwirtschaft - Studien der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) zum Download angeboten.
Kurzfassung: 15 KB PDF • 392 KB RTF
Richtige Entsorgung von Energiesparlampen
Kompaktleuchtstoff- beziehungsweise Energiesparlampen dürfen ebenso wie andere Leuchtstofflampen nicht in den Restmüll geworfen werden sondern sind entweder im Geschäft, wo sie gekauft wurden, kostenlos zurückzugeben oder bei Problemstoffsammelstellen oder Mistplätzen abzugeben. Um Glasbruch und damit den Austritt von Quecksilber zu vermeiden, sollte man die Lampen am besten im Karton der neuen Lampen aufbewahren.
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