Stadtplanung und Verkehr - Arbeitsschwerpunkt der Wiener Umweltanwaltschaft
Wien wächst! Im Jahr 2030 werden geschätzte zwei Millionen Menschen in Wien leben. Diese sollten ein adäquates Umfeld zum Leben vorfinden: Wohnraum, soziale Infrastruktur, Nahversorgung, Arbeitsplätze, Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel und eine ausreichende Versorgung mit Grünflächen. In diesem Spannungsfeld gilt es einen Mittelweg zu finden, der es ermöglicht, sowohl den hohen Ansprüchen der Menschen gerecht zu werden, als auch die immer geringer werdenden Naturräume der Stadt zu schützen und gegebenenfalls auszuweiten.
Die Wiener Umweltanwaltschaft (WUA) versucht im Bereich der Stadtplanung, aber auch in der Verkehrsplanung ihren Positionen Gehör zu verschaffen und die Zerstörung von Naturräumen zu verhindern. Sie schafft ein Bewusstsein für die Gefährdung des Menschen und seiner Lebensräume.
Ressourcen schonen und Freiflächen schützen
Bei der Planung werden Grundlagen für eine ressourcenschonende Stadtentwicklung geschaffen. Neben den großen städtebaulichen Projekten gilt es auch, kleinräumige Freiflächen vor Verbauung beziehungsweise Versiegelung zu schützen, wie zum Beispiel Innenhöfe, Parks oder Bäume im dicht bebauten Stadtgebiet. Ein Hauptziel ist auch die Vernetzung von Grünräumen, einerseits aus Naturschutzgründen (Biotopverbund), andererseits, um die fuß- und radläufige Erschließung zu ermöglichen.
Diese Ziele werden sowohl bei der kleinräumigen Planung (Flächenwidmung) als auch bei der Erstellung von übergeordneten Konzepten, Plänen und Programmen von der Wiener Umweltanwaltschaft eingebracht.
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