Mähmanagement erhält Donauinsel-Vielfalt

Die Donauinsel bietet neben Badespaß für die Wienerinnen und Wiener auch paradiesische Verhältnisse für seltene Tiere und Pflanzen.

Sonnenbaden auf einem Steg, im Hintergrund Hochhäuser

Auf der Donauinsel geht es Menschen, Tieren und Pflanzen gut.

Die Donauinsel bietet bietet Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Der vom Aussterben bedrohte Donaukammmolch hat hier zum Beispiel seine Heimat gefunden. Auch das Mähmanagement auf der Donauinsel trägt zum Natur- und Umweltschutz bei. Die Wiesen werden so gemäht, dass die Grasarten sich natürlichen vermehren können.

Mähmanagement-System im Sinne der Natur

Ein Großteil der Donauinsel ist mit sekundärem Trockenrasen bewachsen. Die typischen Pflanzenarten dieses Wiesentyps sind ein Gemisch aus blühenden Kräutern und Gräserarten, die nicht sehr hoch wachsen. So kann die Mähhäufigkeit auf ein Minimum reduziert und damit ein Beitrag für den Natur- und Umweltschutz geleistet werden. Das Pflegekonzept sieht vor, die Wiesen je nach Lage ein- bis zweimal jährlich zu mähen. Damit wird die Gräserblüte abgewartet, um der natürlichen Vermehrung der verschiedenen Grasarten nicht im Wege zu stehen. Häufiger gemäht werden Lagerwiesen, Badebuchten oder die Bereiche direkt entlang der Wege.

Mikrokosmos voller Leben

Zum Schutz der Kleinlebewesen und niedrigwüchsigen Pflanzenarten beträgt die Schnitthöhe mindestens 10 Zentimeter. Die Wiesen entlang der 21 Kilometer langen Strecke der Donauinsel werden zudem in mehreren Etappen gemäht. So ist gewährleistet, nur in geringem Ausmaß in die Insektenfauna einzugreifen. Dies hat wiederum positiven Einfluss auf die Vogelpopulation. Erwachsene Vögel finden ausreichend Nahrung, um ihre Jungtiere zu ernähren.

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