Geschichte des Nationalparks Donau-Auen

  • Bis ins 19. Jahrhundert war die Donau ein ungezähmter Fluss. Durch seine regelmäßigen Hochwässer formte die Donau artenreiche Auenwälder. Zu jener Zeit waren diese Auwälder attraktivste kaiserliche Jagdgebiete (Schloss Eckartsau). Für die Öffentlichkeit waren sie nicht zugänglich.
  • Im 19. Jahrhundert kam es zu den großen Donau-Regulierungen: Der Marchfeld-Schutzdamm wurde errichtet, der Wiener Durchstich gebaut.
  • In den 1950er-Jahren begann der Ausbau einer nahezu lückenlosen Kette von Flusskraftwerken im österreichischen Teil der Donau.
  • 1984 drohte mit dem geplanten Bau des Kraftwerkes Hainburg die Zerstörung eines der letzten frei fließenden Donauabschnitte mit seinen Auwäldern. Nach heftigen landesweiten Protesten gegen den Kraftwerksbau Hainburg wurde die Idee des Schutzes für die Donau-Auen unterhalb von Wien konkretisiert: Umfassende Schutz- und Bewirtschaftungskonzepte für einen zukünftigen Nationalpark wurden erstellt.
  • Am 26. Oktober 1996 wurden die Donau-Auen unterhalb von Wien zum Nationalpark erklärt.
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