Donauinsel - Erholungsgebiet in Wien

Luftaufnahme von der Donauinsel

Neben dem Hochwasserschutz für die Stadt Wien ist die Donauinsel ein Freizeitparadies mit hohem Erholungswert für die Wiener Bevölkerung. Durch naturnahe Ausgestaltung wurde ein vielfältiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten geschaffen. In den Jahren 1974 bis 1988 wurden von der Abteilung Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien (MA 49) 170 Hektar neuer Wald gepflanzt. 1,8 Millionen Bäume und Sträucher wurden gesetzt.

Lage, Größe und Erreichbarkeit

  • Zwischen der Donau und der Neuen Donau
  • Die Länge der Donauinsel beträgt 21 Kilometer, die Breite bis zu 250 Meter.
  • Die Insel reicht in südöstlicher Richtung vom Einlaufbauwerk Langenzersdorf (Niederösterreich) bis zur Einmündung der Neuen Donau in den Hauptstrom beim Ölhafen Lobau.
  • Öffentlich ist die Donauinsel sehr gut erreichbar: Linien U1, U6, 31, 33, S1, S2, S3, S15, 83A, 84A.
  • Orientierungspläne: Neue Donau und Donauinsel

Freizeitangebote

Ein Teich auf der Donauinsel

Landschaftsbild

Die Donauinsel ist gestalterisch gedrittelt. Nord- und Südteil der Insel sind naturnah, der Mittelteil parkartig angelegt. Vor allem die naturnahen Bereiche sind geprägt durch Natur- und Lagerwiesen und junge Erholungswälder. Mehrere Feuchtbiotope wurden im Zuge der Landschaftsgestaltung erhalten oder neu angelegt. Eines der erhaltenen Feuchtbiotope ist der "Tote Grund".

Kirschenhain auf der Donauinsel

Seit dem Millenniumsjahr 1996 wurden in den Wiener Parks 1.000 Kirschbäume gepflanzt. Sie dienen als Symbol der Freundschaft zwischen den beiden Ländern Österreich und Japan. Einige hundert Bäume stehen auf der Donauinsel. Der Kirschenhain liegt rund 1,6 Kilometer nördlich der Nordbrücke, nahe der Jedleseer Brücke.

Betreuung

Weiterführende Informationen

Verantwortlich für diese Seite:
Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien (Magistratsabteilung 49)
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