Zahlen und Fakten über die Blumengärten Hirschstetten
Die Blumengärten Hirschstetten sind die Kultivierungsbetriebe der Wiener Stadtgärten und seit 1952 in der Quadenstraße 15 ansässig. Neben der Gärtnerei Hirschstetten existiert noch der Zweigbetrieb Eßling. Beide Gärtnereien zusammen weisen insgesamt 50.000 Quadratmeter Hochglasfläche und 6.000 Quadratmeter Folientunnel auf. Etwa die Hälfte dieser Flächen dient ausschließlich der Aufzucht ein- und zweijähriger Pflanzen für die Frühjahrs-, Sommer- und Herbstauspflanzungen in den Wiener Parks. Die Sommerblumen machen dabei den wichtigsten Bestandteil der Pflanzenkultivierung aus. Sie bringen über den längsten Zeitraum (Mai bis September) Farben in die Stadt und sind unter anderem bunte Visitenkarte des WienTourismus.
Die erste Gärtnerei zur Aufzucht von Pflanzen im kommunalen Bereich wurde 1860 durch die Wiener Stadtverwaltung aus adeligem Besitz erworben. Mit geringen Unterbrechungen gilt seit dieser Zeit die Eigenproduktion als Kriterium des Wiener Systems. Auch heute werden noch nahezu 100 Prozent der Pflanzen, die den Weg in die Wiener Parkanlagen finden, in den städtischen Gärtnereien herangezogen.
Um es in Zahlen auszudrücken handelt es sich dabei um etwa 300.000 Stück Frühjahrsblüher (zum Beispiel Primeln), um 1,4 Millionen Stück Sommerblumen und um 50.000 Stück Herbstblüher (Zierkohl und Erika). Neben diesen werden im Herbst noch rund eine Million Blumenzwiebeln (Tulpen und Narzissen) gelegt.
Weitere Aufgaben der Blumengärten sind die Ausschmückung von städtischen Büroräumen (zum Beispiel Amtshäuser, Schulen, Krankenhäuser) und Pflege der dortigen Zimmerpflanzen, sowie die Durchführung floristischer Dekorationen von Events: zum Beispiel WienBälle, WienPräsentationen oder Informationsveranstaltungen.
Weitere Produktionsbetriebe sind der Schulgarten Kagran und die Baumschulen Mauerbach.
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