Der Wiener Grüngürtel
Was ist der Grüngürtel?
Wien ist von Natur umschlossen - der so genannte Grüngürtel umgibt die Stadt und trägt zur hohen Lebensqualität bei.
Der Grüngürtel Wien reicht vom Bisamberg über die Lobau und den Prater bis zum Wienerberg. Weiter über den Lainzer Tiergarten und den Wienerwald zur Alten Donau und der Donauinsel.
Entwicklung der Grünflächen Wiens und des Grüngürtels
Bereits im Jahr 1898 wurde diskutiert, "an der Peripherie eine 600 Meter breite Zone von der Bebauung auszuschließen und mit Vegetation zu versehen", um ausreichende Erholungs- und Vergnügungsstätten bereitstellen zu können.
Vor über 100 Jahren wurde der Grundstein für den Grüngürtel rund um Wien gelegt. Unter Bürgermeister Lueger beschloss der Gemeinderat am 24. Mai 1905 fast 6.000 Hektar - vor allem im Wienerwald und im Süden Wiens - unter Schutz zu stellen.
In den Jahren des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie in der Zwischenkriegszeit wurde aufgrund der herrschenden Not die Grünraumpolitik eher vernachlässigt.
Erst in den 1950er-Jahren erfolgte ein wirklich großer und bedeutender Schritt zur Schließung des Grüngürtels. Im Jahr 1956 wurde mit den ersten tatsächlichen Aufforstungen am Laaerberg begonnen.
Am 29. November 1995 wurde vom Wiener Gemeinderat im Zuge des grundlegend überarbeiteten Stadtentwicklungsplans (STEP94) beschlossen, den Grüngürtel um Wien nun auch im Nordosten der Stadt zu schließen. Der gesamte Grüngürtel Wiens umfasst rund 19.000 Hektar.
Dazu wurden Maßnahmenprogramme zur Entwicklung öffentlicher Grünflächen in Wien ausgearbeitet, welche durch verschiedene Maßnahmen (Widmung, Ausgestaltung und Ankauf) den Grüngürtel auch für zukünftige Generationen sichern sollen.
Weiterführende Informationen
- Die einzelnen Regionen des Grüngürtels
- Grüngürtel Wien 1995
- Wiens Grün - Folder: 3,55 MB PDF • 66 KB RTF
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