Energiesparend waschen und spülen - Klimaschutztipps

Weniger ist mehr - mit offenen Augen kaufen
Überprüfen Sie beim Neukauf einer Waschmaschine, eines Wäschetrockners oder eines Geschirrspülers unbedingt den Energieverbrauch der angebotenen Geräte. Achten Sie dabei auf das EU-Energielabel. Es gibt Ihnen Auskunft über die Energieeffizienz und den Energieverbrauch. Das hilft Ihnen bei der richtigen Entscheidung und auf lange Sicht beim Stromsparen. Auch die Haushalts-Spezialberatung im Wien Energie Haus hilft Ihnen gerne weiter.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 110 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund 18 Euro mehr in der Haushaltskasse.
Keine Vorwäsche und trotzdem sauber
Der Stromverbrauch sinkt ohne Vorwäsche um rund 20 Prozent. Bei normaler Verschmutzung der Wäsche ist kein Vorwaschgang nötig.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 30 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund fünf Euro mehr in der Haushaltskasse.
Niedrige Temperatur und trotzdem sauber
Der Stromverbrauch sinkt mit der Wassertemperatur. Bei normaler Verschmutzung reichen 60 Grad (statt 95 Grad) für weiße Wäsche und 30 bis 40 Grad Celsius (statt 60 Grad) für Buntes aus.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 60 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund zehn Euro mehr in der Haushaltskasse.
Zu heiß kostet
Stromkosten können Sie auch bei der Buntwäsche sparen, wenn Sie die Temperatur von 60 Grad Celsius auf 40 Grad Celsius reduzieren.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 30 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund fünf Euro mehr in der Haushaltskasse.
Sparmaßnahme Schleuderzahl
Ihre neue Waschmaschine sollte mit einem hohen Schleudervermögen ausgestattet sein. Gut geschleuderte Wäsche verkürzt den Trockenvorgang. Je höher die Schleuderdrehzahl umso rascher geht das Trocknen und umso weniger Strom brauchen Sie bei der Verwendung eines Wäschetrockners dafür.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit beim Wäschetrockner bis zu 90 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund 15 Euro mehr in der Haushaltskasse.
Gratis trocknen
Haben Sie die Möglichkeit, im Freien zu trocknen, verzichten Sie auf den Einsatz eines Wäschetrockners. Wind und Sonne brauchen zwar ein bisschen länger, dafür kostet Ihnen das Trocknen aber keinen Cent.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 250 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund 40 Euro mehr in der Haushaltskasse.
Nach dem Waschen - Trocknertypen
Ihre Räumlichkeiten entscheiden, welche Art von Trockner am besten für Ihre Anforderungen ist. Sehr effizient sind Wärmepumpentrockner. Ablufttrockner verbrauchen etwas weniger Energie (circa 20 Prozent) als ein Kondensationstrockner.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 50 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund acht Euro mehr in der Haushaltskasse.
Wäschetrocknen - Wärmepumpe macht Sinn
Was sonst Sonne und Wind übernehmen, kostet und benötigt viel Strom. Grundsätzlich gilt also: Trocknen ist teuer. Die Ausnahme sind Wäschetrockner mit Wärmepumpe. Sie leiten die Wärme aus der Abluft in die Wäsche zurück und arbeiten somit um über 30 Prozent sparsamer.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 100 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund 16 Euro mehr in der Haushaltskasse.
Geschirrspüler auslasten
Nutzen Sie den Platz Ihres Geschirrspülers vollständig aus. Bei einer halbvollen Maschine erhöht sich der Energiebedarf pro Gedeck wesentlich. Ohne Sparfunktion verbraucht das Gerät ebenso viel wie bei Vollladung. Beim Sparprogramm sinkt der Verbrauch nur um rund 30 Prozent.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 20 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund drei Euro mehr in der Haushaltskasse.
Ein Blick auf das Energielabel lohnt
Ein sparsames Gerät ist umweltfreundlicher und reduziert Betriebskosten. Es zahlt sich daher aus, das Energielabel genau unter die Lupe zu nehmen. Sie sollten sogar die Verbrauchswerte innerhalb einer Klasse vergleichen und das beste Gerät wählen, es lohnt sich. Informationen zum EU-Label bekommen Sie bei der Haushalts-Spezialberatung im Wien Energie Haus.
Weniger Energie bei mehr Stauraum in der Spülmaschine
Entscheiden Sie sich beim Kauf für eine große Spülmaschine, die Platz für zwölf bis 14 Gedecke bietet. Bei voller Auslastung ist sie pro Maßgedeck sparsamer als kleinere Geräte. Im breiteren Korb lassen sich auch sperrigere Geschirrteile besser einordnen.
In der Kürze liegt die Würze
Wenn Ihr Geschirr nur leicht verschmutzt ist, zum Beispiel nach dem Nachmittagskaffee, reicht das Kurz- oder Miniprogramm völlig aus. Das spart je nach Alter des Gerätes 15 bis 30 Prozent Strom.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit zwischen rund 20 und 40 Prozent im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund drei bis sechs Euro mehr in der Haushaltskasse.

Weiterführende Informationen

Verantwortlich für diese Seite:
Andrea S. Fellner (Magistratsdirektion Klimaschutzkoordination)
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