Richtig kühlen und gefrieren - Klimaschutztipps
- Augen auf beim Neukauf
- Scheuen Sie sich nicht davor, beim Einkauf die Geräte ausführlich miteinander zu vergleichen. Werfen Sie auch einen Blick auf das EU-Label. Es verrät Ihnen wichtige Informationen zum Gerät wie etwa seine Energieeffizienz und seinen Energieverbrauch. Vergleichen Sie auch die Verbrauchswerte innerhalb einer Klasse, zum Beispiel Klasse A oder A++. Auch hier gibt es eine Bandbreite. Zu empfehlen ist immer das Gerät mit dem geringsten Verbrauchswert. Informationen zum EU-Label bekommen Sie bei der Haushalts-Spezialberatung im Wien Energie Haus.
- Kühler Raum für Kühl- und Gefriergeräte
- Vermeiden Sie es, Ihr Kühl- oder Gefriergerät neben Heizung oder Herd zu stellen. Sie sparen am meisten Strom, wenn das Gerät an einem kühlen Ort steht. Jedes Grad höhere oder niedrigere Umgebungstemperatur ändert den Verbrauch um acht bis zehn Prozent.
Achtung: Beim Kühl- oder Gefriergerät ist bei einer Umgebungstemperatur von unter 16 Grad Celsius eine einwandfreie Funktion nicht gewährleistet.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 70 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres bis zu zwölf Euro mehr in der Haushaltskasse. - Damit es kühl bleibt - Türdichtung prüfen
- Auch eine kaputte Türdichtung am Kühl- oder Gefriergerät kann Energie kosten. Vermehrte Eisbildung im Kühl- oder Gefriergerät deutet auf eine schlechte Dichtung hin. Überprüfen Sie sie daher regelmäßig. Die Dichtung soll trocken sein und keine Beschädigung der Gummiteile aufweisen.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 50 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres bis zu acht Euro mehr in der Haushaltskasse. - Beim Kühl- und Gefrierschrank - Überlegen, dann öffnen
- Lassen Sie Ihr Kühl- und Gefriergerät nicht zu lange geöffnet. Sie vermeiden so, dass zu viel warme und feuchte Luft ins Innere dringt. Ein Mehrverbrauch von bis zu 20 Prozent entsteht sehr schnell.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 50 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund acht Euro mehr in der Haushaltskasse. - Im Kühlschrank - Die richtige Temperatur
- Die Speisen werden zwischen plus vier bis plus sechs Grad Celsius optimal gekühlt. Jedes Grad kälter benötigt mehr Strom und kostet.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 30 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund fünf Euro mehr in der Haushaltskasse. - Alter Kühlschrank?
- Einen alten Kühlschrank als Partykühlgerät zu verwenden kann kostspielig werden. Alte Geräte verbrauchen zum Teil bis zu dreimal mehr Strom als moderne Geräte. Überdenken Sie daher, ob die Zweitnutzung wirklich notwendig ist. Falls ja, ist die Anschaffung eines energiesparenden Neugerätes zu empfehlen.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit zwischen 200 und 300 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres bis zu 48 Euro mehr in der Haushaltskasse. - Truhe statt Schrank
- Ist genügend Platz vorhanden, entscheiden Sie sich beim Neukauf für eine Gefriertruhe anstelle eines Gefrierschrankes. Die günstigere Bauform macht die Gefriertruhe zur sparsameren Alternative. Die Gefriertruhe kommt mit bis zu 20 Prozent weniger Strom aus.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 40 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund sechs Euro mehr in der Haushaltskasse. - Auf Energieklasse achten
- Wenn Sie beim Neukauf ein Gefriergerät mit niedrigem Stromverbrauch wählen, dann schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. Erkundigen Sie sich beim Kauf einfach nach der Energieklasse des betreffenden Gerätes. Auch die Haushalts-Spezialberatung im Wien Energie Haus hilft gerne weiter. Ein A+ Gerät benötigt um bis zu 30 Prozent, ein A++ um bis zu 50 Prozent weniger Strom als ein B-Gerät.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 190 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund 30 Euro mehr in der Haushaltskasse. - Zu kalt kostet
- Minus 18 Grad Celsius genügen, um gefrorene Lebensmittel einzulagern. Achten Sie auf die richtige Temperatur Ihres Gerätes. Jeder Grad weniger bedeutet einen erhöhten Stromverbrauch.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 100 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund 16 Euro mehr in der Haushaltskasse. - Superfrost-Automatik spart Geld
- Eine Schnellgefrier-Einrichtung oder Superfrost-Schaltung schafft Kältereserven. Ihre Verwendung macht aber nur dann wirklich Sinn, wenn Sie größere Mengen Lebensmittel einfrieren wollen. Eine Superfrost-Automatik schaltet auf Normalbetrieb zurück, sobald der Einfriervorgang abgeschlossen ist. Sie verhindert dadurch unnötig hohen Stromverbrauch.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 100 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund 16 Euro mehr in der Haushaltskasse. - Weniger ist mehr
- Achten Sie beim Kauf Ihres neuen Gefriergerätes auf die Größe: 80 bis 100 Liter Stauraum pro Person sind ausreichend.
- Gefriertruhe statt Gefrierfach
- Ein Gefriergerät erspart das Gefrierfach. Wenn Sie bereits eine Truhe oder einen Schrank besitzen, dann verzichten sie beim Neukauf Ihres Kühlgerätes auf die zusätzliche Gefrierfunktion. Das hilft beim Energie-Haushalten.
Sparpotenzial: Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich damit bis zu 40 Kilowattstunden im Jahr sparen. Das entspricht am Ende des Jahres rund sieben Euro mehr in der Haushaltskasse.
Weiterführende Informationen
Verantwortlich für diese Seite:Andrea S. Fellner (Magistratsdirektion Klimaschutzkoordination)
Kontaktformular
