Handlungsfeld "Mobilität und Stadtstruktur" - KliP II
"Mobilität und Stadtstruktur" ist ein Handlungsfeld im Klimaschutzprogramm der Stadt Wien. Es zielt darauf ab, direkt und indirekt Treibhausgas-Emissionen aus dem Verkehrsbereich zu reduzieren. Das gelingt, wenn Verkehr so weit wie möglich vermieden wird und nicht vermeidbarer Verkehr möglichst auf klima- und umweltfreundliche Verkehrsarten verlagert wird. Verkehr kann unter anderem durch eine anspruchsvolle Stadtplanung und eine „Stadt der kurzen Wege“ eingeschränkt werden. Dadurch wird die Anzahl der Wege beziehungsweise der zurückgelegten Wegelängen reduziert. Zusätzlich unterstützend wirken effizienzsteigernde Maßnahmen im Bereich der Fahrzeugtechnologie.
Das Handlungsfeld "Mobilität und Stadtstruktur" setzt deshalb einerseits bei der Förderung umweltfreundlicher Verkehrsarten wie Radverkehr, Fußgängerverkehr, Öffentlicher Verkehr oder Carsharing an. Andererseits wird diese angebotsorientierte Strategie durch Restriktionen bei der Nutzung von Verkehrsarten ergänzt, die umwelt- und klimaschädigende Wirkung haben.
Die Kombination der einzelnen Verkehrsmittel soll erhöht werden (Intermodalität). Grundsätzlich sollte jenes Verkehrsmittel zum Einsatz kommen, das für den jeweiligen Verkehrszweck am besten geeignet ist. So soll erreicht werden, dass sich immer mehr Wienerinnen und Wiener immer öfter anstelle der Anschaffung eines Privat-Autos für die sanfte, stressfreie Mobilität mit dem öffentlichen Verkehr entscheiden. Wo das Weiterkommen nur per Pkw möglich scheint, sollen Carsharing und Fahrgemeinschaften gefördert werden.
Umsetzungsbeispiele
Verantwortlich für diese Seite:Andrea S. Fellner (Magistratsdirektion Klimaschutzkoordination)
Kontaktformular
