"TierQuarTier Wien": neues Zuhause für Tiere in Not ab 2015
Ab 2015 wird es im Norden Wiens ein neues Tierschutz-Kompetenzzentrum für entlaufene, herrenlose oder beschlagnahmte Tiere geben. Wer das "TierQuarTier Wien" unterstützen will, kann sich an der Spendenaktion der Tierschutzstiftung beteiligen.

TierliebhaberInnen können das neue, moderne Zuhause für Tiere mit einer Spende unterstützen: TierQuarTier Wien - Die große Bausteinaktion.
Das neue Haus ist für über 150 Hunde und knapp 300 Katzen sowie Kleintiere konzipiert. Es wird auf einem zehn Hektar großen Grundstück errichtet. Das entspricht in etwa der Fläche von zehn Fußballfeldern. Neben Gebäuden für die Unterbringung der Tiere soll es auf dem Gelände einen Hundeschulungsplatz und einen großen Außenbereich mit Spielplatz geben. Die Bauarbeiten beginnen im Frühjahr 2013 und sollen 2015 abgeschlossen sein.
Der Standort (22., Breitenleer Straße, Nähe Kreuzung Süßenbrunner Straße) ist mit den Buslinien 24 A (Station Oberfeld) und 86 A (Station Arnikaweg) gut zu erreichen. Das Tierzentrum wird mit "sauberem" Strom versorgt, das die nahe gelegene Deponie Rautenweg aus Gärgasen gewinnt.
Spendenaktion der Tierschutzstiftung
Alle, die den Bau des neuen Hauses für Tiere unterstützen wollen, sind herzlich eingeladen - auch online - zu spenden: TierQuarTier Wien - Die große Bausteinaktion. Die Spenderinnen und Spender werden im neuen Haus auf einer Wand verewigt. Mindestspende sind zehn Euro. Natürlich ist es auch möglich, als Spenderin oder Spender anonym zu bleiben. Für Großspenden wird es spezielle Formen des Brandings vor Ort im neuen TierQuarTier geben.
Das TierQuarTier Wien wird rund 15 Millionen Euro kosten. Die Wiener Tierschutzstiftung, die das Projekt gemeinsam mit der Stadt Wien entwickelt hat, möchte fünf Millionen Euro über die Bausteinaktion lukrieren. Die Stadt Wien wird zehn Millionen Euro bereitstellen.
Tierpatenschaften
Sobald das TierQuarTier Wien in Betrieb geht, soll es möglich sein, Patenschaften für Tiere zu übernehmen. Tierliebhaberinnen und Tierliebhaber übernehmen dabei die Betreuung von Tieren. Die Erfahrung mit Tierpatenschaften zeigt, dass Tiere durch den sozialen Kontakt in der Folge auch leichter vermittelbar sind.
Tierschutzstadträtin Ulli Sima:
Dieses Modell der aktiven Einbeziehung der Bevölkerung ist in England seit vielen Jahren ein Erfolgsrezept, es spart Personal und Betriebskosten und viele Menschen, die zu Hause kein Tier haben können oder wollen, haben so aktiven Bezug zu Tieren.
Internationales Know-how für Wiens Tiere
Geplant hat das TierQuarTier Wien die englische, auf Planung und Bau von Tierheimen weltweit spezialisierte Firma Agora. "Wir haben uns etliche ihrer Projekte angeschaut und waren begeistert von der Sachkenntnis im Bau von Tierheimen. Unkomplizierte Leitsysteme für die BesucherInnen, kurze Wege für die Angestellten, kratzfeste, unverwüstliche Materialien, schön gestaltete Zwinger, Außenbereiche und Käfige, in denen sich die Tiere wohlfühlen, modernste Quarantänestationen, durchdachte Lüftungs- und Heizungssystem mit hohem Komfort und Umweltfreundlichkeit - all das hat uns überzeugt", so Sima.
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wien.at-Redaktion
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