Erstes Wiener Erdenwerk
Im Frühling greifen Hobbygärtnerinnen und -gärtner verstärkt zur qualitativ hochwertigen torffreien Erde. Sie wird im ersten Wiener Erdenwerk mit Kompost aus der Wiener Biotonne hergestellt.

Die Erde "Guter Grund" kommt gänzlich ohne Zugabe von Torf aus und schützt somit die Moore.
Im Wiener Erdenwerk auf dem MA 48-Betriebsgelände "Schafflerhof" wird die Erde "Guter Grund" verarbeitet. Damit erfolgt nun der gesamte Biokreislauf - von der Sammlung in der Biotonne bis zur Verarbeitung der Erde - in Wien. Kürzeste Transportwege und regionale Wertschöpfung sind somit gesichert.
Erdenwerk schließt den Biokreislauf
Binnen weniger Monate entstand 2012 das moderne Erdenwerk. Es ist ein Joint-Venture-Projekt des deutschen Blumenerdenherstellers terrasan und der Abteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48). Die Firma terrasan verlegt damit ihre für Österreich sowie Ost- und Mitteleuropa bestimmte Erdenproduktion von Bayern nach Wien. Jährlich produziert die Firma am neuen Wiener Standort circa 60.000 Kubikmeter Erde. Dafür werden auch rund 20.000 Tonnen Qualitätskompost der MA 48 verwendet.
Die Produktion der Erde "Guter Grund" macht einen kleinen Teil der künftigen Jahresproduktion aus. Die Millioneninvestition der Firma terrasan ist ein wichtiger Beitrag zur Wiener Wirtschaft und zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen im Umweltbereich.
Aktiver Beitrag zum Umweltschutz
Die Erde der MA 48 kommt gänzlich ohne Zugabe von Torf aus und schützt somit die Moore. Sie gehören zu den am stärksten gefährdeten Lebensräumen für Pflanzen und Tiere.
Umweltstadträtin Ulli Sima:
Mit dem "Guten Grund" leisten wir auch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, da weite Transportwege für den Import nach Österreich eingespart werden können.
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wien.at-Redaktion
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