Wiener Spitalskonzept 2030

Produktionsdatum:

2014


Erstausstrahlung:

11.11.2014


Copyright:

Stadt Wien


Wiens Bevölkerung wächst - auch die Bedürfnisse der Menschen verändern sich. Die Stadt reagiert auf diese Veränderungen und verfolgt mit dem Spitalskonzept 2030 ein klares Ziel: Eine effiziente, leistbare, qualitativ hochwertige, wirtschaftlich sinnvolle Gesundheitsversorgung, die sich nach den Bedürfnissen der Menschen richtet.

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Wiens Bevölkerung wächst und sie wird immer älter. Auch die Bedürfnisse der Menschen verändern sich. Einerseits werden Aufenthalte in Krankenhäusern immer kürzer, andererseits werden künftig mehr Pflegebetten benötigt.

Wien hat 2012 auf diese Veränderungen reagiert und verfolgt seither mit dem Wiener Spitalskonzept ein klares Ziel: Eine effiziente, leistbare, qualitativ hochwertige, wirtschaftlich sinnvolle Gesundheitsversorgung, die sich nach den Bedürfnissen der Menschen richtet.

Die Maßnahmen - mehr Qualität, dafür aber weniger Häuser durch eine Bündelung der Leistungen auf sieben Gemeindespitäler - sind auf Schiene. Die künftigen sieben Gemeindespitäler übernehmen, aufeinander abgestimmt und einander ergänzend, die Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener.

Das zurzeit wohl sichtbarste Zeichen der Wiener Spitalsreform: Das Krankenhaus Nord in der Brünner Straße in Wien-Floridsdorf.

Sonja Wehsely, Sozial- und Gesundheitsstadträtin: "Man kann, wenn man in die Brünner Straße fährt, schon sehen, dass der Rohbau des Krankenhauses Nord abgeschlossen wird. Der Innenausbau findet schon statt. Und in das Krankenhaus Nord werden ja dann drei ganze Spitäler übersiedeln."

Die Spitäler, die in das neue Krankenhaus Nord übersiedeln werden, sind das Orthopädische Krankenhaus Gersthof, die Semmelweis Frauenklinik und das Krankenhaus Floridsdorf. Dazu kommen Abteilungen aus dem Krankenhaus Hietzing und dem Otto-Wagner-Spital.

Im Krankenhaus Nord wird es auch eine neue unfallchirurgische Abteilung und eine Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie geben.

Sonja Wehsely, Sozial- und Gesundheitsstadträtin: "Darüber hinaus sind wir bei der ganz konkreten Planung für das Krankenhaus Hietzing und für das Wilhelminenspital. Und das hängt ja auch ganz eng damit zusammen - das Geriatriekonzept das mit dem Spitalskonzept eng zusammen hängt - wie zum Beispiel am Kaiserin-Elisabeth-Spital-Areal wird im heurigen Jahr noch das Pflegewohnhaus fertig werden."

Das künftige Pflegewohnhaus Rudolfsheim-Fünfhaus wird Betreuung für über 300 hoch betagte und chronisch kranke Menschen bieten. Sie werden dort rund um die Uhr medizinisch, therapeutisch und pflegerisch versorgt.

Das Wiener Geriatriekonzept sieht vor, die Pflegenetzwerke in der Stadt noch dichter zu knüpfen und die stationären Einrichtungen auf den modernsten Stand mit höchstem Wohnkomfort zu bringen. Insgesamt soll eine regional ausgewogene Verteilung der Pflegeeinrichtungen mit leistbaren und bedarfsgerechten Angeboten an Pflege und Betreuung entstehen.