Die Integrationsklassen des Sonderpädagogischen Zentrums Leopoldsgasse

Produktionsdatum:

2012


Erstausstrahlung:

27.04.2012


Copyright:

Stadt Wien


Um Integration und Schule geht es im folgenden Beitrag. Das Sonderpädagogische Zentrum Leopoldsgasse inspiriert die neuen Schulstandorte Wiens mit seinem Angebot. Wie dieses Angebot aussieht, das sehen Sie jetzt.

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Mona Müller, wien.at-TV: "Um Integration und Schule geht es im folgenden Beitrag. Das Sonderpädagogische Zentrum Leopoldsgasse inspiriert die neuen Schulstandorte Wiens mit seinem Angebot. Wie dieses Angebot aussieht, das sehen Sie jetzt."

Schülerin: "Du kennst ihn noch nicht."

wien.at-TV: "Nein, den kenn ich nicht."

Schülerin: "Das ist einer vom Pferd reiten…"

wien.at-TV: "Du gehst auch reiten, oder wie?"

Schülerin: "Ja, ich starte als Turnier."

wien.at-TV: "Super."

Schülerin: "Soll ich das zeigen?"

wien.at-TV: "Ja."

Das Sonderpädagogische Zentrum in der Leopoldsgasse 3 ist derzeit der Pionier, wenn es um schulische Integration geht. Eigene Integrationsklassen laufen hier umgekehrt.

Monika Kink, Sonderpädagogisches Zentrum Leopoldsgasse: "Das heißt, wir haben schwerstbehinderte Kinder in Integrationsklassen mit Volksschulkindern gemeinsam und in Spezialklassen. Wir haben besondere Räume, besondere Therapeuten und das Besondere daran ist, dass alle Kinder das ganze Haus nutzen können - mit den Angeboten, mit den Räumen."

Monika Kink, Sonderpädagogisches Zentrum Leopoldsgasse: "Das ist einer unserer Räume mit musisch-kreativem Schwerpunkt: das Malatelier. Mit dem angeschlossenen Gatschraum, wo die Kinder auf Spiegelflächen mit Fingerfarben, mit Rasierschaum malen können. Dann gibt es noch diese höhenverstellbaren Tische, wo man auch mit dem Rollstuhl drunter fahren kann."

Kreativräume, Gatschräume, Kochräume oder auch Musikräume gehören hier zum Schulalltag der Kinder, der auch Erwachsenen Spaß machen kann.

Christian Oxonitsch, Bildungsstadtrat: "Man spürt die Vibrationen tatsächlich, wenn man drauf sitzt. Und je näher man sich kommt, umso stärker und das ist wahrscheinlich eine nicht uninteressante Erfahrung in dem Bereich, weil auf einer Trommel bin ich noch nie gesessen."

wien.at-TV: "Das heißt - ich hab nämlich nicht mitbekommen, wofür das gut ist?"

Christian Oxonitsch, Bildungsstadtrat: "Wird letztendlich für die Kinder eingesetzt, um eben im Bereich des Musikunterrichts zu merken, dass Schall auch Wellen produziert. Und da spürt man sie auch wirklich."

Monika Kink, Sonderpädagogisches Zentrum Leopoldsgasse: "Hier gehen sie hinein, wenn die Lehrer oder die Hortpädagogen das Gefühl haben: Die brauchen eine Auszeit. Jetzt ist einfach eine Pause angesagt. Und dann gehen sie da für eine halbe Stunde, Stunde hinein mit den Kindern."

Astrid Kaltenböck, Sonderpädagogisches Zentrum Leopoldsgasse: "Also ich denke, dass die Kinder einfach von den 'normalen' Kindern sehr profitieren, weil sie ganz einfach sehen, was die machen, wie sie es machen. Und die anderen Kinder, denk ich mir, also die Volksschulkinder, lernen ganz einfach Rücksicht zu nehmen, sozialer zu sein, sich immer wieder auch als Team zu verstehen."

Erfahrungen aus Schulen wie der Leopoldsgasse prägen auch die Wiener Schule der Zukunft.

Christian Oxonitsch, Bildungsstadtrat: "Wir haben uns ja ein ehrgeiziges Programm für die nächsten zehn Jahre mit der Schaffung von elf Campus-Standorten gesetzt. Und vier Standorte sollen ganz besonders natürlich auch auf Bedürfnisse von Kindern mit Behinderungen adaptiert werden, hier ein wirklich neues Modell erarbeitet werden. Und da sind die Erfahrungen der Leopoldsgasse sicher ganz, ganz wichtig."

Margarete Dietrich, Mutter eines Schülers: "Wir beobachten hier, dass die Kinder auch so liebevoll miteinander umgehen und sie begrüßen sich in der Früh und umarmen sich, kommen gerne und sind fröhlich."

wien.at-TV: "Toll Petra, das ist super."