FahrRADhaus informiert über das Radfahren in Wien

Produktionsdatum:

2012


Erstausstrahlung:

20.04.2012


Copyright:

Stadt Wien


Die Planungswerkstatt erscheint dieser Tage im sportlichen Gewand. Sie heißt in den kommenden Monaten FahrRADhaus und wie der Name schon sagt, geht es hier ums Radln.

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Mona Müller, wien.at-TV: "Die Planungswerkstatt erscheint dieser Tage im sportlichen Gewand. Sie heißt in den kommenden Monaten FahrRADhaus und - wie der Name schon sagt - dreht sich hier alles ums Radln. Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 20 Uhr sind auch Sie eingeladen vorbei zu schauen."

Bike, Bock, Drahtesel, Fahri, Gurke, Stahlross, Velo, Zweirad und wie sie alle heißen, stehen derzeit im Fokus der Wiener Planungswerkstatt. Hier hat Mitte April nämlich das FahrRADhaus eröffnet.

Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin: "In den nächsten Monaten haben Radinteressierte und Radbegeisterte in der Stadt eine fixe Adresse, wo es Informationen gibt rund um das Thema 'Fahrradfahren in Wien'. Wo es aber auch die Möglichkeit gibt, sich selbst mit dem Radfieber anzustecken."

Das Radfieber schein ein sehr ansteckendes Virus zu sein, so sind im Vorjahr 20 Prozent mehr Menschen auf das Rad umgestiegen als im Jahr zuvor.

wien.at-TV: "Sind Sie selbst infiziert mit dem Radfieber?"

Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin: "Ich selbst habe das Radfieber schon zu Studentenzeiten bekommen, also es werden schon bald 20 Jahre sein, dass ich erfolgreich angesteckt wurde und ich muss sagen, es ist einfach super. Es ist der gemütlichste, aber trotzdem eigentlich schnellste Weg um vom 17. Bezirk, wo ich wohne, ins Zentrum zu kommen."

Das FahrRADhaus steht jedenfalls allen Radinteressierten und jenen, die es noch werden wollen, mit Workshops, Diskussionsrunden und vielen Informationen offen.

Martin Blum, Wiener Radverkehrsbeauftragter: "Es wird auch Fahrradflohmärkte hier geben. Das heißt, wenn jemand ein gebrauchtes Fahrrad kaufen will, gibt es hier die Möglichkeit. Es gibt auch eine Gutscheinaktion, das heißt, alte, aber noch verkehrstaugliche Fahrräder können hier abgegeben werden und dann erhält man einen 50-Euro-Gutschein für den Neukauf eines Fahrrads bei einem Wiener Fachhändler."

Sie können aber auch Herrn Blum persönlich treffen. Er steht am 20. und 27. April für Gespräche und Informationen zur Verfügung. Er hat auch den Paradlstar gekürt.

Bernharda Steinbach, Paradlstar 2012: "Ich wurde zum Paradlstar 2012 gevotet via Facebook und freue mich sehr darüber."

wien.at-TV: "Wie wird man das? Paradlstar - was muss man da sein?"

Bernharda Steinbach, Paradlstar 2012: "Ich habe bei der Radparade teilgenommen und wurde da raus gefischt - aufgrund meines Fahrrades - und die haben mich halt gefragt, ob ich nicht Lust hätte, da mitzumachen, und ich habe eingewilligt. Das nahm dann halt so seinen Lauf."

Wien zur Fahrradmetropole machen, das ist eines der Ziele des FahrRADhauses. So soll in den kommenden Jahren der Radverkehrsanteil von derzeit acht auf zehn Prozent gesteigert werden.

Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin: "Damit braucht es einerseits kluge Infrastrukturmaßnahmen: viel mehr neue Radwege, Radfahrstreifen, et cetera. Aber auch sehr viele Werbungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen für das Radfahren an sich - sehr viel Information. Das Epizentrum der Information wird in den nächsten Monaten das FahrRADhaus sein."

Bis 25. Oktober steht das Fahrradhaus allen Interessierten offen.

Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin: "Wenn sich der Erfolg einstellt, von dem wir alle ausgehen, dann wollen wir uns schon langsam nach einer fixen Adresse umschauen."

wien.at-TV: "Und wo haben Sie Ihr Fahrrad geparkt?"

Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin: "Mein Fahrrad ist gerade im Service."