Wiener Gemüse

Produktionsdatum:

2012


Erstausstrahlung:

16.03.2012


Copyright:

Stadt Wien


Wiens erstes Frischgemüse, unter anderem das Radieschen "Riesin von Aspern", ist essbereit und kommt jetzt in den Einzelhandel.

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Mona Müller, wien.at-TV: "Jetzt wird es knackig, Wiens erstes Frischgemüse ist essbereit."

"Hervorragend."

wien.at-TV: "Ja? Sehr gut. Wie kann man das beschreiben, geschmacklich?"

"Es ist frisch, es ist knackig und hat etwas leicht pfeffrig, rettichartiges. Sehr gut."

Dieses Radieschen war eine echte Wienerin, die erste "Riesin von Aspern" - eine alte Radieschensorte, die jetzt die Supermarktregale bevölkert.

Gerald König, LGV Frischgemüse: "Das ist eine Radieschensorte, die seit über 100 Jahren traditionell von den Wiener Gärtnern gezogen wird. Und das Besondere an diesen Radieschen ist eben, dass die Gärtner die Samen selber ziehen."

Johann Ableidinger, Gemüsegärtner: "Die Radieschen werden von uns selektiert und werden ausgepflanzt. Wir ziehen den Samen selbst, der ist im August, September dann zu ernten. Da werden die Körner dann raus gedroschen und eben wieder selektiert, gereinigt, dass nur die besten genommen werden, damit wir so ein schönes Radieschen zusammen bringen."

Dass ein Produkt aus Wien kommt, erkennen KonsumentInnen an der Kennzeichnung LGV.

Ulli Sima, Umweltstadträtin: "Das ist unsere Wiener Gemüsegenossenschaft. Das heißt, wer gute Radieschen aus Wien kaufen will, kann das ab heute tun. Und die wachsen hier wirklich ganz frisch und schauen ziemlich knackig und lecker aus."

wien.at-TV: "Wie sind sie heuer geraten, diese schönen Radieschen?"

Johann Ableidinger, Gemüsegärtner: "Heuer war im Frühjahr viel Sonne und dadurch sind sie eigentlich schön geraten, sind schön geworden."

wien.at-TV: "Haben Sie schon gekostet?"

Johann Ableidinger, Gemüsegärtner: "Freilich, natürlich. Sehr gut, sehr lecker."

Zu den ersten Radieschen gesellen sich auch erste Salate und Gurken. Fast ein Fünftel von Wien wird für Landwirtschaft genutzt, da ist Platz für Millionen von Paradeisern, Gurken, Salaten und eben Radieschen. So viele, dass alle Menschen in Wien ausreichend versorgt sein können - zumindest im Sommer.

Ulli Sima, Umweltstadträtin: "Das heißt, man kann eigentlich bei allen großen Handelsketten in Österreich eben Radieschen aus Wien kaufen. Es liegt jetzt am Konsumenten oder an der Konsumentin, die Entscheidung zu treffen. Ich finde, die fällt ganz leicht, weil die Qualität ist gut, sie schmecken gut, sie kommen aus der Nähe, man tut was für den Klimaschutz und für die Wiener Gemüsebauern."

wien.at-TV: "Wie viel haben Sie denn jetzt schon geerntet?"

Johann Ableidinger, Gemüsegärtner: "Dieses Gewächshaus hier haben wir schon geerntet und das sind circa 100.000 Bund von den Radieschen."

wien.at-TV: "Wie lange braucht man da?"

Johann Ableidinger, Gemüsegärtner: "Wir haben am 8. Februar mit der Ernte begonnen, also vier bis fünf Wochen haben wir schon geerntet."

1,1 Millionen Bund Radieschen werden hier in Simmering insgesamt geerntet werden, dann ist zumindest in Wien, Schluss mit den kleinen roten Bällen. Weiter geht es dennoch. Das ist nämlich eine Gurke, zumindest bald. Derzeitiger Wohnort: Wien Simmering.

Ulli Sima, Umweltstadträtin: "Natürlich muss man die Transportwege bedenken, die natürlich aus Italien eine ganz andere Distanz sind als wenn sie hier aus Simmering in den Supermarkt kommen. Und natürlich bekommt man auch viel frischere Ware, weil die ist in der Früh am Feld und am Vormittag kann man sie dann in irgendeinem Geschäft kaufen. Das ist schon ein großer Unterschied. Und mir schmecken sie sehr gut. Ich habe schon Ausschau gehalten, da oder dort habe ich schon einen Bund aus Wien gesehen, aber jetzt kommt wirklich die Großproduktion."

wien.at-TV: "Heute auch schon reingebissen?"

Ulli Sima, Umweltstadträtin: "Nein, noch nicht. Aber gleich."

Mona Müller, wien.at-TV: "Wer jetzt keinen Appetit auf Radieschen hat, der mag wahrscheinlich einfach keine Radieschen. Glücklicherweise kann man ja selbst erschaffen, jetzt wäre eine gute Jahreszeit, den einen oder anderen Samen zu säen. Alle Fragen zum Anbau oder zur Schädlingsbekämpfung beantwortet das Pflanzenschutztelefon."