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David Settelmaier, wien.at-Geburtstag. Vor drei Jahren eingeführt, kann sich die Bilanz der Müllsheriffs mehr als nur sehen lassen.

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt: "Ich glaube einfach, dass es überfällig war. Es gibt ein paar schwarze Schafe in Wien und der Rest der Bevölkerung hält sich ja sehr brav an die Sauberkeitsspielregeln. Und die haben sich jetzt gefreut, dass da jetzt wer kommt, der einfach die Uneinsichtigen straft. Weil appelliert und gebeten und gefordert und was weiß ich, haben wir eh lang genug und irgendwann einmal ist einfach der Zeitpunkt, wo man sagt: 'Gut, jetzt ist einfach Schluss. Wer sich jetzt nicht dran hält, muss zahlen.' Und das hat ja auch - gerade beim Hundekot - wirklich zu einem sichtbaren Erfolg geführt."

Die WasteWatcher beraten und schauen den Bürgern auf die Finger. Seit dem Bestehen der Truppe wurden über 12.000 Amtshandlungen durchgeführt.

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt: "Wir haben 50 Hauptberufliche und 370, die das nebenberuflich machen. Das heißt, im Rahmen ihrer normalen Außendiensttätigkeit mit betreuen. Das hat sich wirklich bewährt. Mit denen machen wir auch zwei Aktionstage im Monat, wo dann mehr als 100 auf einmal auf der Straße sind, sozusagen ausschwärmen und wirklich präsent sind. Ich finde, es hat wirklich zu einer Verbesserung geführt."

Trotz der der Kontroll- und Strafbefugnis der Sauberkeitswächter ist deren Akzeptanz in der Wiener Bevölkerung sehr hoch.

WasteWatcher: "Wir kriegen auch sehr viel Lob von den Leuten auf der Straße. Sie sprechen uns immer wieder an: 'Seit es euch gibt merke ich ja doch, dass es in meinem Bezirk schon viel, viel sauberer geworden ist.' "

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt: "Ich krieg jeden Tag fünf Briefe, wo die Leute schreiben: 'Bitte, schickt die WasteWatcher auch zu mir.' Also, die sind sehr beliebt. Die Leute…Ich glaube, dass sich da wirklich viel geändert hat. Vor zehn Jahren wäre das vielleicht noch so empfunden worden als Überregulierung. Heute ist es so, dass es vielen Leuten das Gefühl gibt: 'Okay, wir haben Spielregeln und an die müssen sich alle halten.' Und wenn es niemand kontrolliert, ist es totes Recht."

wien.at-TV: "Und wie wäre das, wenn du jetzt was weghauen würdest und die kommen zu dir und sagen: 'He, das darfst du nicht.' Was würdest du dann sagen?"

Kind: "Entschuldigen Sie."

Archiv-Video vom 02.02.2011:
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WasteWatcher ziehen Bilanz

Drei Jahre gibt es die WasteWatcher bereits. Sie sorgen dafür, dass sich in Wien alle an die Sauberkeitsspielregeln halten. Mit Erfolg, denn immerhin 87 Prozent der Wiener stehen hinter ihnen. Umweltstadträtin Ulli Sima hat jetzt Bilanz über die Einsätze der WasteWatcher gezogen.

Länge: 2 Min. 08 Sek.
Produktionsdatum: 2011
Erstausstrahlung: 04.02.2011
Copyright: Stadt Wien

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