Virtuelles Amt wird weiterentwickelt

Produktionsdatum:

2010


Erstausstrahlung:

10.12.2010


Copyright:

Stadt Wien


Das Internet spielt in der Wiener Verwaltung eine wichtige Rolle. Schon jetzt können Bürger über 250 Amtsgeschäfte ganz einfach online erledigen. Welche Rolle das Internet im Wien der Zukunft spielt, haben Experten jetzt in der Wiener Planungswerkstatt bei einem so genannten Barcamp diskutiert.

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David Settelmaier, wien.at-TV: "Das Internet spielt in der Wiener Verwaltung eine ganz wichtige Rolle. Schon jetzt können Bürger über 250 Amtsgeschäfte ganz einfach online erledigen. Welche Rolle das Internet im Wien der Zukunft spielt, haben Experten jetzt in der Wiener Planungswerkstatt bei einem so genannten Barcamp diskutiert."

Das Internet spielt in der Stadtverwaltung eine immer größere Rolle. Wie das im Wien der Zukunft aussehen soll, haben rund 100 Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Forschung in der Planungswerkstatt beim Wiener Rathaus bei einem so genannten Barcamp diskutiert.

Peter Kühnberger, bridging MT: "Das Hauptziel und das Hauptthema ist eigentlich wie das Internet uns helfen kann Demokratie zu beleben. Und das gibt es in ganz unterschiedlichen Facetten. Das kann passieren durch Daten, die von der Verwaltung öffentlich zugänglich gemacht werden. Das kann passieren durch Abläufe wie Ideenplattformen, wo Bürger direkt Wünsche, Anregungen haben und von der Verwaltung auf Feedback zu diesen Ideen kommt und von der Politik auch Feedback kommt, was mit diesen Ideen passiert."

Maria Vassilakou, Verkehrs- und Planungsstadträtin: "Hier geht es um einen offenen und vielleicht auch kontroversiellen - zum Teil - Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Menschen aus der Web-Community. Mit dem Ziel, die Angebote der Stadt Wien im Web weiterzuentwickeln, zu entwickeln Richtung Open Data und Open Government."

Heutzutage können Bürger eine Vielzahl ihrer Behördenwege einfach und bequem im Internet erledigen.

Peter Pfläging, MA 14 (ADV und IKT): "Wir haben, ich glaube, über 250 Geschäftsfälle, die der Bürger elektronisch abwickeln kann mit der Gemeinde Wien, mit der Stadt Wien. Und wir haben intern auch sehr, sehr viele Prozesse die komplett elektronisch abgewickelt werden, wo es gar nicht mehr die Notwendigkeit gibt, einen Papierakt zu erzeugen oder mit einem Papierakt zu arbeiten."

Geht es nach den Teilnehmern des Barcamps, sollen künftig aber selbst die kleinsten Anliegen elektronisch abgewickelt werden können.

Peter Pfläging, MA 14 (ADV und IKT): "Also ein ganz aktuelles, praktisches Beispiel ist es zum Beispiel, dass man in einem Plan interaktiv sagen kann: 'Der Kanaldeckel klappert'. Und das vollautomatisch an die richtige Stelle weitergeleitet wird. Und diese Stelle agieren kann und man idealerweise sieht - das ist aber ein sehr komplizierter Prozess - an dieser Stelle wird er jetzt schon gerade repariert."

Doch auch die Politik könnte in Zukunft noch transparenter werden.

Robert Harm, open3.at: "Zum Beispiel: Visualisierung von Budget-Daten. Jeder kennt diesen Stoß - das Budget das präsentiert wird, ist so ein Papier-Stoß. Das kann man anders aufbereiten. Wenn das in maschinenlesbarer Form verfügbar wäre, könnte man eine Grafik daraus machen, wo man sieht: Wo wird wie viel eingespart und welches Ressort kriegt welchen Budgetposten."

Die neue rot-grüne Stadtregierung hat diese neuen Möglichkeiten der Kommunikation und Partizipation in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen. Erste Ergebnisse könnte es schon bald geben.

Maria Vassilakou, Verkehrs- und Planungsstadträtin: "Nachdem es zunächst den politischen Willen und auch den Willen der Verwaltung gibt, in diesem Bereich sich weiterzuentwickeln und zu öffnen, bin ich zuversichtlich, dass wir in den nächsten ein bis zwei Jahren erste Ergebnisse haben werden. Mir ist es wichtig, dass wir, sagen wir einmal in der Halbzeit, sagen können: 'Ja, Wien schließt an bei jenem Standard, der bereits längst Wirklichkeit ist in Berlin, in London oder in New York."