wien.at-TV - Aktuelles, Informationen und Veranstaltungen

Produktionsdatum:

2010


Erstausstrahlung:

30.07.2010


Copyright:

Stadt Wien


Aktuelle Beiträge von wien.at-TV vom 30. Juli 2010: "Wien da bin ich sicher" - Die große Sicherheitstour der Helfer Wiens; Inselinfo und Familienbadestrand - Services auf der Donauinsel; Mediengespräch des Bürgermeisters: 30 Jahre Wiener Bürgerdienst

AnsprechparterIn für Rückfragen:
Redaktion wien.at TV
Kontaktformular

Achtung:

Zur Betrachtung von Videos auf wien.at müssen sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.
Ohne Javascript bzw. Flash Plugin können Sie die folgenden Video Links benutzen.
wien.at-TV - Aktuelles, Informationen und Veranstaltungen

Mitschrift einblenden Mitschrift ausblenden

Mona Müller, wien.at-TV: "Hallo bei einer neuen Ausgabe von wien.at-TV, dem Programm direkt aus der Stadt. Beginnen wir die kommenden neun Minuten gleich mit einem Themenüberblick:

Sicherheitstour 2010 - die Helfer Wiens informieren
Donauinsel neu - ein Überblick
Der Bürgerdienst - Hauptjahresbilanz

"Wien da bin ich sicher" - Die große Sicherheitstour der Helfer Wiens

Mona Müller, wien.at-TV: "Wie verhalten Sie sich bei einem Brand? Wie machen Sie sich für Einbrecher unattraktiv oder wie leisten Sie erste Hilfe bei einem Unfall? Diese und ähnliche Fragen rund ums Thema Sicherheit beantworten die Helfer Wiens auf Ihrer Tour durch die Stadt."

Wolfgang Kastel, Die Helfer Wiens: "Wiens große Sicherheitstour 'Wien da bin ich sicher' ist an hundert Tagen in Wien unterwegs. Wir gehen direkt zu den Menschen hin. Also Sie brauchen nicht zu uns zu kommen, sondern wir gehen vor Ort und informieren zum Thema Sicherheit."

wien.at-TV: "Wissen Sie wie man eine Puppe richtig animiert?"
Besucherin: "Nein, ganz genau richtig weiß ich es nicht, aber ja ...."
wien.at-TV: "Wollen Sie es sehen?"
Besucherin: "Ja."
Sanitäter der Berufsrettung Wien: "Als allererstes werden Sie mal was machen?"
Besucherin: "Na, ich schaue."
Sanitäter der Berufsrettung Wien: "Sie werden ihn mal ansprechen. Hallo, was ist los?"
Besucherin: "Hallo, wie geht es dir? Was heißt, wie geht es dir?"
Sanitäter der Berufsrettung Wien: "Ja, geht ja auch."
Besucherin: " Irgendwie halt."

Wolfgang Kastel, Die Helfer Wiens: "Wir wollen die Leute informieren, was ich selbst tun kann in Notfällen, bis die Einsatzorganisationen kommen. Aus dem Grund haben wir Experten da. Experten von Feuerwehr, Polizei und Rettung, aber auch vom Bürgerdienst. Und wir von den Helfern Wiens selbst sind auch dabei und wir informieren genau über diese Themen."

Philipp Harand, Wiener Berufsfeuerwehr (MA 68): "Also, wenn es zu Hause zum Brennen kommt durch eine Zigarette zum Beispiel - was vielen Leuten passiert, wo wir dann ausrücken müssen -, kann man den Feuerlöscher verwenden. Wenn man den Feuerlöscher nicht hat, dann haben viele in Verwendung - modern ist jetzt - so eine Löschdecke. Das gibt es immer wieder und überall zu kaufen."

Sanitäter der Berufsrettung Wien: "Wenn sie jetzt nicht atmet, dass Sie gleich mit der Herzdruckmassage beginnen. Das kennen Sie noch? Das heißt, Sie greifen auf die Mitte vom Brustkorb da drauf und drücken da schön 30 Mal drauf."

Wolfgang Kastel, Die Helfer Wiens: "Es gibt immer wieder Wissenslücken und darum ist die Sicherheitstour auch da. Wir wollen die Leute mit der Sicherheitstour informieren und wir wollen diese Wissenslücken füllen."

wien.at-TV: "Wo kann ich da anrufen, mich informieren, mich melden?"

Johannes Siebenkittel, Landespolizeikommando Wien: "Na ja, hier ist es auch so, dass wir von der Kriminalprävention Beratungen durchführen. Wir haben auch in der Andreasgasse im 7. Bezirk von Montag bis Freitag von zehn bis 18 Uhr und jeden ersten Samstag von zehn bis 16 Uhr geöffnet."

Sanitäter der Berufsrettung Wien: "Und jetzt noch eine Folie zum Schutz drauf."
Passantin: "Was ist, wenn ich keine Folie habe, mache ich es so?"
Sanitäter der Berufsrettung Wien: "Wenn Sie denjenigen kennen, dann machen Sie es so. Oder Sie lassen die Beatmung weg und tun nur weiter reanimieren."
Passantin: "Ja, weil das hat man normalerweise gar nicht."
Sanitäter der Berufsrettung Wien: "Dann tun Sie weiter reanimieren. Und dann geht es wieder weiter."
Passantin: "Zehn, elf, zwölf..."

Mona Müller, wien.at-TV: "Wann die Helfer Wiens in Ihrer Nähe sind erfahren Sie online unter diehelferwiens.at."

Inselinfo und Familienbadestrand - Services auf der der Donauinsel

Mona Müller, wien.at-TV: "42 Kilometer Strand und ein Naturschutzgebiet finden Besucher der Donauinsel. Seit kurzem finden sie außerdem ein mobiles Info-Service-Team und mehr."

Die heißen Tage haben wieder tausende Menschen auf die Insel gelockt. Baden, Radfahren und der Toilettenbesuch bieten seit heuer ganz neue Eindrücke.

Babsi Ipser, Wiener Gewässer (MA 45): "Das neue Leitsystem: Es sind insgesamt 27 Tafeln, die aufgestellt worden sind auf der Donauinsel. Bei denen man lesen kann, nachlesen, wo befinde ich mich, wo ist was, wo finde ich was. Es sind sehr schöne Perspektiven, die von den Grafikern ausgearbeitet worden sind. Dann haben wir den neuen Familienstrand."

Gerald Loew, Wiener Gewässer (MA 45): "Das ist ein Strand, der vor allem für Kleinkinder, für kleinere Kinder zum Spielen und für ältere Leute, die nicht so gerne ins tiefe Wasser gehen, eine Möglichkeit darstellt, Baden zu gehen und dieses herrliche Gebiet hier zu nützen."

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt: "Wir haben diesen Weg, der immer am Ufer entlang geht und ein bisschen auch immer sozusagen das Ufer durchschneidet, haben wir nach hinten verlegt. Das heißt, man hat eine schöne, große Wiesenfläche. Es gibt einen Eispavillon, wo man Eis kaufen kann und es gibt daneben eine schöne, neue WC-Anlage, die selbstreinigend ist. Das heißt, nach jeder Benutzung gespült wird. Und es gibt einen neuen, attraktivierten Kinderspielplatz. Und mehr braucht man eigentlich nicht."

Insel-Besucher: "Wir sind noch nicht an der Donauinsel gewesen. Also wir sind jetzt zum ersten Mal hier mit der Kleinen. Und mit dem Angebot hier: Das ist auf jeden Fall kleinkindergerecht."

Diese Menschen stehen ganz im Dienste der Inselbesucher. Sie lassen keine Fragen offen. Die Inselinfo informiert über Freizeitangebote und hält die Donauinsel in Schuss.

Babsi Ipser, Wiener Gewässer (MA 45): "Es ist eigentlich irrsinnig toll. Die Leute nehmen das sehr gut an. Es ist zum Beispiel auch so, dass wir ein bisschen darauf schauen einfach, dass die Donauinsel jetzt sauberer ist, dass Dinge schneller erledigt werden, repariert werden und da haben wir inzwischen wirklich schon sehr gute Fortschritte gemacht."

Bis zu vier Zweier-Teams fahren an starken Tagen mit Elektrofahrrädern das Areal ab und beantworten Fragen, nehmen Beschwerden auf und kontrollieren das Einhalten der Inselregeln.

Babsi Ipser, Wiener Gewässer (MA 45): "Also, auf was wir achten, ist zum Beispiel die Hundeleinepflicht. Dann helfen wir auch, wenn es jetzt Probleme gibt mit illegalen Grillern oder alles Mögliche. Im Großen und Ganzen läuft es sehr gut. Die Leute sind eigentlich auch sehr verständnisvoll und freuen sich eben, dass es uns gibt, und hören auch zum Großteil auf uns."

Mona Müller, wien.at-TV: "Die Inselinfo können Sie auch telefonisch erreichen unter der Nummer 4000-96500."

Mediengespräch des Bürgermeisters: 30 Jahre Wiener Bürgerdienst

Mona Müller, wien.at-TV: "Die Stadt und Ihre Serviceeinrichtungen verlassen uns diese Woche nicht. Der Bürgerdienst zieht Bilanz. Sein größtes Anliegen ist es, Wien als eine der saubersten und lebenswertesten Städte der Welt zu erhalten und den Menschen rasche und umfassende Informationen zu geben."
370 Anliegen hat der Bürgerdienst im vergangenen Halbjahr jeden Tag bearbeitet. Dabei sind über eine Million Telefonvermittlungen noch nicht eingerechnet. Die Themen Umwelt und Verkehr waren der Wiener Bevölkerung ein besonderes Anliegen.

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Die Wienerinnen und Wiener sind sehr sensibel, wenn es darum geht, die Stadt immer schöner zu machen. Und hier wird - Gott sei Dank - der Bürgerdienst in Anspruch genommen. Man kontaktiert ihn, wenn man ein verlorenes Einkaufswagerl wo findet, man kontaktiert ihn, wenn eine Beschilderung einer Baustelle schlecht ist und man weiß, vor allem, es wird rasch und unbürokratisch geholfen."

Im Einzelfall hat das etwa so ausgesehen:

Peter Kozel, Bürgerdienst: "Dass in einer Wohnhausanlage eine Gasleitung ein Gebrechen hatte und die Gaszufuhr gesperrt werden musste und die voraussichtlichen Arbeiten vier Wochen lang gedauert haben. Und da hat der Bürgerdienst unbürokratisch Unterstützung den Bewohnern dieses Wohnhauses angeboten, indem sie Elektrogeräte und Heizstrahler zur Verfügung gestellt haben. Die Unbill blieb doch, aber die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich von der Stadt nicht im Stich gelassen gefühlt. Und das ist das wichtigste Anliegen, dass sich die Stadt um die Menschen kümmert."

Seit 30 Jahren gibt es den Bürgerdienst und der Dialog zwischen Stadtverwaltung und Bevölkerung hat auch ein Bild gezeichnet.

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Keine Frage, in einer Millionenmetropole gibt es immer etwas zu verbessern, gibt es immer etwas, was gerade nicht im Fokus steht. Und hier viele, viele wachsame Augen zu haben, in Form der Wienerinnen und Wiener, ist für uns ganz besonders wichtig und eine wichtige Grundlage dafür, dass wir uns, glaube ich, als Stadt mit der höchsten Lebensqualität immer wieder auch präsentieren."

Mona Müller, wien.at-TV: "Wien wächst - wächst auch der Bürgerdienst?"

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Er wächst vor allem im Angebot im Bereich der neuen Technologien. Wir arbeiten derzeit auch an den berühmten Apps, dass man sehr unkompliziert auch vom Handy aus seine Anliegen weiterleiten kann. Der Ausbau der Internetplattform, ein ganz wesentlicher Bereich für uns. Die Inanspruchnahme über das Telefon ist ja bereits Standard. Und wir werden sehen, wenn es notwendig sein sollte, eine Außenstelle vielleicht in den Stadterweiterungsgebieten in einigen Jahren zu errichten, dann werden wir natürlich auch die Möglichkeit des unmittelbaren und direkten Gespräches anbieten."

Mona Müller, wien.at-TV: "So viel von uns für diese Woche. Mit einem Hinweis auf die Afrika Tage verabschiede ich mich von Ihnen. Schön, dass Sie mit dabei waren und bis zum nächsten Mal bei wien.at TV."

Veranstaltungstipp

Für 17 Tage will der Esprit und die Lebensfreude Afrikas auf die Besucher der Afrika Tage überspringen. Die Afrika Tage bieten der afrikanischen Kultur eine Bühne, um die Menschen und deren soziale Lage, ihre Musik und nicht zuletzt die kulinarischen Spezialitäten dieses Kontinents aus nächster Nähe kennenzulernen. Bis 15. August auf der Donauinsel - bei der Floridsdorfer Brücke.