Leistungsbericht 2010 des Amtes für Jugend und Familie (MA 11) - MAG ELF
Die MAG ELF schützt Kinder und deren Rechte und hat die Verpflichtung, bei Gefährdung von Kindern und Jugendlichen unverzüglich einzuschreiten. Sie setzt sich dafür ein, dass die Rechte von Kindern und Jugendlichen gewahrt werden. Gewaltfreie Erziehung und Partizipation sind für eine positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unumgänglich. Die MAG ELF unterstützt Familien dabei, ihren Kindern die erforderliche Förderung zu ermöglichen.
Weiterführende Informationen zum Inhalt: Zur Fachabteilung • Kontaktadressen
Projekt- und Schwerpunktüberblick 2010
Kinderschutz und Prävention
Um den weiterhin steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien leben können, abdecken zu können, erweiterte die MAG ELF auch 2010 ihr Platzangebot in Wohngemeinschaften. Ebenso wurden sehr aktiv Pflegeeltern beworben, ausgebildet und angestellt. Im Bereich der Prävention wurden verstärkt neue Elterntrainingskurse in den acht Eltern-Kind-Zentren der MAG ELF angeboten, um Eltern schon frühzeitig zu stärken und zu unterstützen.
Kompetenzzentrum für Integrationsfragen
Das Kompetenzzentrum für Integrationsfragen (KfI) der MAG ELF ist zuständig für die Durchführung der Sozialen Dienste für Kinder mit Behinderung(en). Die Angebote des Kompetenzzentrums wurden 2010 deutlich erweitert. So werden Familienhilfen neu erstmals für Kinder mit Behinderungen (FAHI Kib) als ambulantes Angebot bereitgestellt, sowie kurzfristige, stationäre und teilstationäre Betreuungsformen für Kinder mit Behinderung im Rahmen des Sozialen Dienstes als Entlastung für Familien angeboten. Dem KfI obliegen die Zuteilung der Betreuungsplätze in einem Clearing-Verfahren, die Beratung ratsuchender Familien und die Erarbeitung von Unterstützungs- und Entlastungskonzepten für die Betroffenen.
Wiedergutmachungszahlungen für Opfer von Gewalt in städtischen Heimen
Die Stadt Wien ist sich der Verantwortung für die schrecklichen Ereignisse, die einigen Menschen in der Vergangenheit in Heimen der Stadt Wien widerfahren sind, bewusst. Deshalb ist es besonders wichtig, diesen Menschen rasch zu helfen. Den Betroffenen wird schon derzeit psychosoziale Beratung und Betreuung angeboten sowie die Gelegenheit gegeben, die Vergangenheit aufzuarbeiten.
Eine Entschädigungskommission unter Vorsitz des Präsidenten des Weißen Rings, Dr. Udo Jesionek, entscheidet in rascher und unbürokratischer Weise über Entschädigungszahlungen an Opfer von Gewalt in städtischen Heimen. Zusätzlich wurde eine Historikerkommission unter der Leitung von Professor Dr. Reinhard Sieder eingerichtet, um die Geschichte der Wiener Heimerziehung und des Fürsorgewesens der Stadt Wien in den Nachkriegsjahren aufzuarbeiten.
Wirtschaft, Arbeit und Statistik (Magistratsabteilung 23)
Kontaktformular
