Diskussion "Wie kann die Stadt Ressourcen sparen? - Beispiel Stockholm, Hammarby Sjöstad"

Anhand des Projekts Hammarby Sjöstad in Stockholm wird am 23. Februar 2012 in der Wiener Planungswerkstatt darüber diskutiert, wie in der Stadtentwicklung Ressourcen gespart werden können.

Schrägluftbild des Projektsbereiches Hammarby Sjöstad in Stockholm

Der neue Stadtteil "Hammarby Sjöstad" in Stockholm

Zukünftige Stadtteile müssen ihren Beitrag zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs leisten. Das geschieht durch die Reduktion des Energiebedarfs, geht jedoch weit darüber hinaus: Energieproduktion, Bebauungsformen, Mobilität und vieles mehr sind zentrale Themen für den Städtebau. Am Beispiel von Hammarby Sjöstad in Stockholm, das als ökologischer Stadtteil realisiert wurde, soll Nachhaltigkeit im Städtebau diskutiert werden.

Der Abend beginnt um 17 Uhr mit einer Führung durch die Ausstellung. Um 18 Uhr startet die Diskussionsrunde. An der Diskussion wird Malin Olsson, Leiterin der für Hammarby Sjöstad zuständigen Planungsabteilung der Stadt Stockholm, teilnehmen.

Hammarby Sjöstad

Das Stadtentwicklungsgebiet Hammarby Sjöstad liegt etwa drei Kilometer südlich des Zentrums an zwei Kanälen, deren Zusammentreffen den Hammarby-See bildet. Das ehemalige Hafengebiet ist 160 Hektar groß (Fläche von rund 160 Fußballfeldern). Wohnungen für 24.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie 10.000 Arbeitsplätze sind geplant. Im Zusammenhang mit der Bewerbung Stockholms für die Olympischen Spiele 2004 begann die Projektentwicklung für Hammarby Sjöstad, für das sich die Stadt einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zum Ziel gesetzt hat. Die Umweltauswirkungen des neuen Stadtteils sollten um die Hälfte niedriger sein als in vergleichbaren Neubaugebieten. Von den ersten Planungen an wurden seitens der Stadt strenge Vorgaben bei den ökologischen Anforderungen gesetzt. Das Projekt gilt aufgrund der bisher konsequenten Umsetzung dieser Ziele als Beispiel für eine ökologisch orientierte Stadtentwicklung.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Malin Olsson (Stadtplanungsamt, Stockholm)
  • Gemeinderat LAbg. Mag. Christoph Chorherr (Grüne Wien)
  • Mag. Bernd Vogl (Leiter der Abteilung Energieplanung (MA 20))
  • Architektin DIin Dr.in Renate Hammer, MAS (Donauuniversität Krems, Department für Bauen und Umwelt)
  • DI Daniel Glaser (Architekturforscher)
  • Univ.Lekt. Mag.arch. Robert Temel (Moderation)

Veranstaltungsdetails

Kontakt

Für Anfragen und weitere Informationen zum Thema "Städtebau in Wien" steht DI Kurt Mittringer in der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) zur Verfügung.

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