Diskussion "Wie baut man öffentlichen Raum? - Beispiel München, Zentrale Bahnflächen"

Anhand des Projektes "Zentrale Bahnflächen in München" wird am 9. Februar 2012 in der Wiener Planungswerkstatt darüber diskutiert, wie der öffentliche Raum geplant und genützt werden kann, sodass aus Stadterweiterungsgebieten Stadt wird.

Bahnsteig, Zug und eingerüstete Wohnbauten

Zentrale Bahnflächen in München

Der öffentliche Raum in der Stadt muss Freiräume bieten, die von allen genutzt werden können. Schwierig ist dabei jedoch die Frage, welche Qualitäten er bieten soll und wie weit er durch Fahrbahnen oder Parkplätze eingeschränkt werden kann. Das Beispiel der Zentralen Bahnflächen in München soll Hinweise für Weiterentwicklungsansätze in Wien geben: Was braucht der öffentliche Raum? Was soll er leisten? Wie ist sein Bezug zu Gebäuden und halböffentlichen Freiräumen?

Der Abend beginnt um 17 Uhr mit einer Führung durch die Ausstellung. Um 18 Uhr startet die Diskussionsrunde. An der Diskussion werden Erhard Thiel, Projektleiter der Zentralen Bahnflächen in München sowie Ulrike Bührlen von den Urbanauten in München teilnehmen.

Zentrale Bahnflächen in München

Das Projekt "Zentrale Bahnflächen" erstreckt sich vom Hauptbahnhof im Herzen Münchens fast acht Kilometer nach Westen bis zum Bahnhof Pasing. Durch Verlagerung von Bahnanlagen an den Stadtrand wurde ein Areal von circa 178 Hektar Fläche frei (Fläche von rund 178 Fußballfeldern). Über den Zeitraum von 2004 bis 2020 entsteht hier ein Stadtgebiet für 16.500 Einwohnerinnen und Einwohner sowie 21.000 Arbeitsplätze.

Als Beispielprojekt für das Münchner Stadtentwicklungskonzept "Perspektive München" folgen die Zentralen Bahnflächen dem Leitbild "kompakt, urban, grün". Die geforderte qualifizierte Innenentwicklung wird durch flächensparende Baustrukturen für Wohnungen und Arbeitsplätze sowie durch neue Grünflächen erreicht. Die Mischung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit wird je nach Standorteignung in bereichsweise differenzierte Planungskonzepte umgesetzt.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • DI Erhard Thiel (Projektleiter Zentrale Bahnflächen, München)
  • Ulrike Bührlen (Urbanauten, München)
  • Univ.Ass.in DIin Dr.inIng. Gesa Witthöft (TU Wien, Fachbereich Soziologie)
  • Univ.Ass.in DIin (FH) Dr.in Sabine Knierbein (TU Wien, Interdisziplinäres Zentrum "SKuOR")
  • DI Dr. Reinhard Seiß (Raumplaner und Publizist, Wien)
  • DI Franz Kobermaier (Leiter der Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19), Wien)
  • Angelika Fitz (Moderation)

Veranstaltungsdetails

Kontakt

Für Anfragen und weitere Informationen zum Thema "Städtebau in Wien" steht DI Kurt Mittringer in der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) zur Verfügung.

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