Ausstellung "60 Minuten unterwegs in Wien" - Gegenwart und Zukunft der Mobilität (2008)

Abbildung des Ausstellungsplakates

Ausstellung in der Wiener Planungswerkstatt von 22. Jänner bis 18. April 2008

In Wien legen Personen und Waren täglich Strecken auf unterschiedlichste Weise zurück. Sie sind mobil: zu Fuß, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Schiene, mit dem Fahrrad oder auf vier Rädern. Je nach Distanz und individueller Mobilität dauern ihre Wege länger oder kürzer. Im Durchschnitt ist ein Mensch in Wien täglich rund 60 Minuten unterwegs. Was passiert während dieser Zeit? Wie ist ein Mensch mit Kleinkind, eine Jugendliche oder ein 50-jähriger Mann mit Rollstuhl unterwegs? Wie mobil ist eine alte Frau oder ein Schulkind? Wie hoch ist der tägliche Kohlendioxid-Ausstoß eines Radlers? Was bedeutet eigentlich mehr Stress: zu Fuß zu gehen oder mit dem Auto zu fahren? Und in welchem Verkehrsmittel könnten Freundschaften fürs Leben am besten entstehen?


Blick in die Ausstellung

Mobilität - also Bewegung in Raum und Zeit - dient der Erfüllung der alltäglichen Bedürfnisse. Mobilität ist Wohlstand und Freiheit, Individualismus und Zugang zu Chancen. Aber das steigende Verkehrsaufkommen, ob regional, national oder international, bringt für die mobile Gesellschaft auch wesentliche Probleme mit sich. Aus ökologischer Sicht, für die Lebensqualität, die Gesundheit und die gesellschaftliche Chancengleichheit stellt sich die Frage nach einem intelligenten und nachhaltigen Umgang mit Mobilität.


Besucherinnen und Besucher der Ausstellung

Die Ausstellung zeigte die vielfältigen Rahmenbedingungen für Mobilität in Wien. Sie vermittelte den Umgang mit aktuellen Themen der Verkehrsplanung und angrenzenden Bereichen wie

  • Raumplanung,
  • Verkehrstechnik oder
  • Logistik.

Einblicke eröffneten sich in Fragestellungen der Stellplätze, bei der Anwendung von Informationssystemen, die Verkehr leiten und ermöglichen, und zu Entscheidungsprozessen, die zu räumlichen Strukturen und damit zu den Bedingungen für Mobilität beitragen.

Das unsichtbare Versorgungsnetz des Güterverkehrs und die Vielzahl der unterschiedlichen Ansprüche an Mobilität, ob mit Rollstuhl, Segway, Kinderwagen, Inline-Skates oder zu Fuß, wurden erlebbar. Und wohin führt der Weg? Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen, in welchen Verkehrsmitteln, von wem gesteuert?

Werkstattbericht

Begleitend zur Ausstellung ist eine Publikation erschienen: Werkstattbericht Nummer 90 (Webshop)

Vorträge und Diskussionsrunden

Weiterführende Informationen

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